Kommt die Corona-Impfpflicht doch?

Wir hatten bereits einmal eine ausführliche Diskussion zur Impfpflicht. Hier nur zur Erinnerung einiger meiner Beiträge dazu:

Selbstverständlich handelte es sich mit den Masern nicht um eine Infektionserkrankung, aus der man eine Pandemie hat schnitzen können. Aber dennoch war das Thema Impfpflicht in diesem Zusammenhang für die Regierung beschlossene Sache.

Heute haben wir einen Corona-Hype, dem mindestens die halbe Gesellschaft verfallen ist. Es wird immer wieder der Eindruck erweckt, dass alle Welt sich nichts sehnlicher herbei wünscht als eine Impfung gegen dieses mörderische Corona-Virus. Und das, obwohl die nackten Zahlen von RKI und dem Statistischen Bundesamt keine anderen Werte zeigen als die, die wir auch in den Jahren zuvor beobachten konnten: Lockdown ohne Grundlage? Widerlegen Zahlen des Statistischen Bundesamts RKI und Regierungen?

Wenn also Tatsachen geleugnet oder zumindest in ihrer Bedeutung entwertet werden und stattdessen durch Hysterie und angsterzeugende Verdrehung von Tatsachen ersetzt werden, dann hat dies einen Grund. Entweder sind die Verantwortlichen stockdoof und können nicht lesen (und verstehen). Solche Leute sollten allerdings nicht die verantwortungsvollen Posten besetzen, in denen sie sich befinden. Oder aber diese Leute haben ein fragwürdiges Anliegen, eine Agenda, die verschleiert einem verängstigten Volk untergejubelt werden soll, um zu erwartende Widerstände zu minimieren.

Im Rahmen von Covid-19 wären dies zwei Dinge: Impfpflicht und Immunitätsausweis, beides Sachen, die ein Eldorado für die Pharmaindustrie bedeuten.

Die Sache mit der Impfpflicht

Eine Impfpflicht für Covid-19-Impfungen kann natürlich nur dann eingeführt werden, wenn es eine Covid-19-Impfung gibt, was momentan nicht der Fall ist. Da haben unsere Verantwortlichen natürlich ein Problem, welches sie damals im Jahr 2009 nicht hatten, wo die Schweinegrippe-Impfungen abholbereit bei den Herstellern lagen.

Heute scheint das Fehlen der Impfung durch eine entsprechend intensivierte Werbung für die kommende Impfung ersetzt worden zu sein. Kein Wunder also, wenn die Zulassungsverfahren stark verkürzt werden. Denn man weiß in den Regierungsetagen, dass ein allzu langes Warten auf die Impfung mit einem Nachlassen des Interesses verbunden sein kann. Und je mehr Zeit für die Einführung verstreicht, desto mehr Leute könnte es geben, die auf die Argumente der Gegner dieser speziellen Impfung hören. Denn inzwischen gibt es eine Reihe von Experten, die alles andere als Impfgegner sind, aber in diesem speziellen Fall in höchsten Tönen vor dieser „GMO-Impfung“ warnen. Dazu gehören Namen wie Bhakdi, Wodarg, Homburg, Hockertz, Schöning etc.[1].

Erste Zeichen dafür tauchen jetzt auch in anderen Bereichen am Horizont auf, nämlich in der Presse.

So erschien am 14. Juni 2020 ein Bericht in der „Bild“[2], der festhält, dass Deutschland, Italien, Frankreich und die Niederlande unlängst bei AstraZeneca 400 Millionen Impfdosen von einer Impfung bestellt haben, dies noch gar nicht gibt. Deutschland, das für „jeden Bundesbürger Impfdosen sicherte“, muss demzufolge über 80 Millionen davon bestellt haben.

Für die „Bild“ ist dies ein möglicher Beleg, dass Spahn doch so etwas wie eine Corona-Impfpflicht in der Planung hat.

Wir erfahren weiter, dass diese Impfung weder auf ihre Wirksamkeit, noch auf ihre Sicherheit geprüft ist, was das Unternehmen nicht davon abhält, jetzt bereits schon Millionen Impfdosen zu produzieren. Für die „Bild“ ist dies ein klares Indiz dafür, dass die eigentlichen Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit mit anderen Versuchskaninchen durchgeführt werden – den Steuerzahlern/Bundesbürgern, deren Steuergelder für diesen groß angelegten Mammutversuch zum Einsatz kommen.

Fazit der „Bild“ (zu meinem allerhöchsten Erstaunen): „Dieselbe kopflose Planlosigkeit zum Schaden der Bürger, mit der die Regierung bislang in der Corona-Krise reagierte, geht also weiter.“

Die „Bild“ ist nicht allein und doch allein

Die Online-Zeitung „Apotheke adhoc“[3] wusste ebenfalls einen Tag früher von diesem aufregenden Ereignis zu berichten. Hier sind es zwar nicht 400 Millionen Impfdosen, die bestellt wurden, dafür aber immerhin noch „mindestens“ 300 Millionen Impfdosen. Aber vielleicht hat man am 14. Juni noch mal 100 Millionen dazu bestellt?

Dann aber kommen andere Stimmen zu Wort, die von 400 Millionen Impfdosen reden, wie zum Beispiel der italienische Gesundheitsminister, der wie Spahn auch, die gesamte europäische Bevölkerung geimpft haben will. Wir erfahren den hochwissenschaftlichen Namen des Impfstoffs von AstraZeneca, der da lautet „AZD1222“. Toll! Bei so einem wissenschaftlichen Namen kann ja gar nichts schief gehen, nicht wahr? Für die europäischen Gesundheitsminister, wie dem aus Italien, ist demzufolge klar, dass „der Impfstoff die einzig endgültige Lösung für Covid-19“ darstelle.

Im Gegensatz zur „Bild“ kommt die Apotheken-Zeitung nicht zu dem Schluss, dass es sich hier um kopflose Planlosigkeit handelt. Sondern hier ist die kopflose Planlosigkeit die endgültige Lösung für Covid-19. Toll!

Die „Ärztezeitung“[4] berichtete bereits am 25. Mai 2020 über den AstraZeneca-Impfstoff. Hier erfahren wir auch, dass die Pharmafirma eine Milliarden-Hilfe zur Entwicklung dieses Impfstoffs erhalten hat. Toll!
Auch hier erfahren wir, dass bereits zu diesem Zeitpunkt AstraZeneca Lieferkontrakte über 400 Millionen Dosen abgeschlossen hatte. Wer diese Vertragspartner sind, das wird nicht erklärt. Wie es den Anschein hat, sind dies die bereits weiter oben genannten vier Länder. Und wir erfahren auch weiter, dass „in Kürze“ Daten von bereits durchgeführten Studien mit freiwilligen Kandidaten veröffentlicht werden sollen. Das war vor einem Monat. Meines Wissens ist in dieser Richtung noch nichts veröffentlicht worden. Denn wenn sich ein „impf-medizinischer Durchbruch“ eingestellt hätte, wäre die Presse davon voll. Solche Berichte hatten wir ja bereits bei der Firma Moderna gesehen, deren Ergebnisse im geschönter Form auf Pressekonferenzen präsentiert wurde. Harte Daten dagegen wurden nicht vorgestellt.

Aber nicht nur die medizinischen Zeitschriften produzieren hoffnungsfrohe Beiträge zu der neuen Impfung. Auch die Wirtschaftsmagazine scheinen auf der Lauer zu liegen. Das „Manager-Magazin“[5] berichtet im gleichen Tenor. Der einzige Unterschied hier ist, dass die Entwicklung von Impfstoffen zu einem „weltweiten Rennen“ gedeutet wird. Es scheint also um ein „Rennen“ zu gehen, bei dem der Sieger eine beträchtliche monetäre Trophäe einstreichen darf.

Selbstverständlich wird auch hier von „aussichtsreichen Impfstoffen“ gefaselt, was alles und gar nichts sagt. Der „Aussichtsreichtum“ der Impfstoff-Entwicklung scheint demnach auch auf der Tatsache zu beruhen, dass „bis zu 120 Corona-Impfstoff-Projekte weltweit“ (im Rennen) unterwegs sind. Es wird auch auf den Impfstoff verwiesen, den AstraZeneca entwickelt. Hier jedoch auf einmal kommt es zu einer ungemütlichen Wende. Denn angeblich wies AstraZeneca darauf hin, „dass der Erfolg der Impfstoff-Entwicklung nicht gesichert sei“. Und für diesen „nicht gesicherten Erfolg“ braucht die Firma Milliarden-Hilfe. Toll! So viel also zu den „aussichtsreichen Impfstoffen“! Es wird immer toller!

Impfpflicht für aussichtsreichen Impfstoff, dessen Erfolg nicht gesichert ist?

In einem Interview[6] mit Professor Bhakdi vom 17. Juni 2020 erklärte dieser, dass eine Impfung gegen Covid-19 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie das Licht der Welt erblicken wird. Die Gründe dafür sind, dass 1. das Aufkommen von SARS-CoV-2 inzwischen so gering geworden ist, dass man dann gegen etwas impft, was es nicht (mehr) gibt. Und 2. ist dieses Virus so mutationsfreudig, dass die gegenwärtige Impfung vielleicht gegen eine ursprüngliche Variante wirksam wäre, die es heute aber aufgrund der erfolgten Mutation ebenfalls nicht mehr gibt.

Infolgedessen müsste man Impfungen entwickeln, die auf jede einzelne Mutation ansprechen, um sich als wirksam zu erweisen. Inzwischen gibt es allerdings über 13.000 dokumentierte Mutationen. Das heißt, jeder von uns müsste 13.000 Impfungen über sich ergehen lassen, um alle Varianten abzudecken. Toll!

Eine grafische Darstellung der bereits erfolgten Mutationen kann man hier einsehen: GISAID – Genomic epidemiology of hCov19.

Von daher scheint es ein Streit um des Kaisers Bart zu sein, ob es so etwas wie eine Impfpflicht geben wird oder nicht. Man darf davon ausgehen, dass sich die Bundesregierung diese Option sehr wohl offen hält. Es ist schon fast als sicher anzunehmen, dass mit dem Auftauchen einer wie auch immer gearteten Impfung von Seiten der Bundesregierung sichergestellt wird, dass diese auch zum Einsatz kommt. Sie weiß ja aus dem Jahr 2009 und der Schweinegrippe-Pandemie, dass hier Unmengen an Impfungen bezogen wurden und danach entsorgt werden mussten.

Also versucht man es momentan noch mit Angst und Hysterie, die deutschen Subjekte für eine GMO-Impfung zu überzeugen. Sollten allerdings die GMO-Impfgegner an Überhand gewinnen, dann wäre ein Zwang durchaus denkbar. Seit Bestehen der Pandemie (oder das, was dafür ausgegeben wird) hat die Bundesregierung bereits mehrfach bewiesen, dass sie in Sachen Zwang nicht sehr zimperlich ist.

Quellen:

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