Impfstoffe

RS-Viren und die neue modRNA-RSV-Injektion

RS-Viren gehören zu den Viren, die Atemwegserkrankungen/Atemwegsinfektionen verursachen. Die auftretenden Symptome sind vergleichbar mit Atemwegsinfektionen, die von den verschiedenen Coronaviren (inklusive Covid-19), Influenza-A, Influenza-B, humanes Metapneumovirus etc. verursacht werden. Das Ganze ergibt dann eine Erkrankung, die wir seit Menschengedenken unter dem Begriff „Grippe“ oder bei leichteren Formen als „Erkältung“ kennen. Durch die Art der Symptome kann niemand Rückschlüsse ziehen darauf, welche Art von Viren für die Atemwegserkrankung verantwortlich ist. In der Regel sind mehr als nur eine oder zwei Virus-Arten an der Erkrankung beteiligt.

Ist da die altbekannte und allseits beliebte Grippe-Impfung eine gute Option? Da bei dieser Impfung in der Regel nur gegen Influenzaviren geimpft wird, dürfte auch dieser medizinische Eingriff eher in die Ecke medizinischen Quacksalbertums zu stellen sein, da nur drei Prozent der Atemwegsinfektionen unter Beteiligung von Influenza entstehen.

Und die durch die Impfung erzeugten Antikörper, die den „fulminanten Schutz“ gegen die Atemwegsinfektion bewerkstelligen sollen, können ihrer Aufgabe sowieso nicht nachkommen, da sie im Gefäßsystem verbleiben und unfähig sind an den Ort der Infektion, die Atemwegsschleimhäute, vorzudringen. Die einzig effektive Wirksamkeit der Grippeimpfung ist, wie es aussieht, der damit verbundene Umsatz für Arzt und Pharmaindustrie.

Nach Corona kommt RSV?

RSV heißt nicht nur „Rasensportverein“, sondern in diesem Zusammenhang handelt es sich um das „respiratorische Synzytial-Virus“. Der Übertragungsweg gleicht dem von SARS-CoV-2 und anderen Atemwegsviren und erfolgt über Tröpfcheninfektion. Angeblich soll auch eine Schmierinfektion infrage kommen, was aber nur dann der Fall sein wird, wenn man seine Hand, die einen frisch mit Viren beladenen Gegenstand berührt hat, ableckt oder in die Nase steckt.

Mit RSV haben wir also einen weiteren Kandidaten, der, ähnlich wie SARS-CoV-2, gut sein dürfte für eine gegen RSV gerichtete Gen-Injektion, die man der Bevölkerung als „Impfung“ verkaufen kann. Und das Schöne ist, dass auch hier ein ultrakurzes Genehmigungsverfahren vom Schlage Notfallzulassung à la „Coronaimpfung“ in Anwendung gebracht werden kann, obwohl diesmal keine Notfallsituation vorliegt. Aber die Leute haben sich inzwischen an diese Praxis gewöhnt und machen brav mit. Contergan war vorgestern… wen kümmert’s!

Denn die Folgeschäden der sogenannten „Coronaimpfung“, die in die Millionen gehen, werden erfolgreich verschwiegen und ignoriert, damit das Folgegeschäft mit zum Beispiel jetzt einem genetischen RSV-„Impfstoff“ keinen Schaden nimmt.

Und jetzt ist sie da, die modRNA-RSV-„Impfung“ von Moderna. Und die kann wirklich einiges.

Die umwerfende Wirksamkeit der modRNA-RSV-„Impfung“

Wir hatten dieses Szenario schon einmal vor ziemlich genau drei Jahren, als „Radio Corona-Wahn“ und die „Zeugen Coronas“ die Wirksamkeit einer ungetesteten Injektion in geradezu prophetischer Manier und in den höchsten Tönen auslobten und der neuen „Coronaimpfung“ eine Wirksamkeit von 95 Prozent und mehr bescheinigten. Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass das alles nichts als ein fauler Budenzauber war:

Jetzt haben wir eine neue Studie, erschienen am 14. Dezember 2023, für die „Wirksamkeit und Sicherheit“ der RSV-Gen-Injektionen für ältere Erwachsene [1].

Die Arbeit wurde wo veröffentlicht? Selbstverständlich in dem zuverlässigsten Fachjournal, wenn es um die Propaganda für ungetestete Produkte geht, im „New England Journal of Medicine“, was sich inzwischen als pseudowissenschaftliches Sprachrohr der Pharmaindustrie habilitiert hat.

Was sagt uns diese „Arbeit“? Selbstverständlich nur Gutes, wenn es um ein Pharma-Produkt geht. So sieht dann auch das Abstract aus, dass zu ganz tollen Ergebnissen kommt:

„Insgesamt wurden 35.541 Teilnehmer dem mRNA-1345-Impfstoff (17.793 Teilnehmer) oder einem Placebo (17.748) zugewiesen. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 112 Tage. Die primären Analysen wurden durchgeführt, wenn mindestens 50 % der erwarteten Fälle von RSV-assoziierten Erkrankungen der unteren Atemwege aufgetreten waren. Die Wirksamkeit des Impfstoffs betrug 83,7 % gegen RSV-assoziierte Erkrankungen der unteren Atemwege mit mindestens zwei Anzeichen oder Symptomen und 82,4 % gegen die Erkrankung mit mindestens drei Anzeichen oder Symptomen. Die Wirksamkeit des Impfstoffs betrug 68,4 % gegen RSV-assoziierte akute Atemwegserkrankungen. Der Schutz wurde gegen beide RSV-Subtypen (A und B) beobachtet und war im Allgemeinen in allen Untergruppen, die nach Alter und Begleiterkrankungen definiert wurden, gleich. Bei den Teilnehmern der mRNA-1345-Gruppe traten häufiger lokale (58,7 % gegenüber 16,2 %) und systemische (47,7 % gegenüber 32,9 %) unerwünschte Wirkungen auf; die meisten Reaktionen waren leicht bis mittelschwer und vorübergehend. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten bei 2,8 % der Teilnehmer in jeder Studiengruppe auf.“

Das sind schon tolle Ergebnisse, wenn die Wirksamkeit 83,7 Prozent und 82,4 Prozent beträgt. Die Substanz muss sofort eingeführt und zugelassen werden, nicht wahr? Da kann man auch ruhig mal hinnehmen, wenn unter einem anderen Gesichtspunkt die Wirksamkeit der Gülle nur noch 68,4 Prozent beträgt. Als „Schwurbler“ fragt man sich natürlich sofort, warum hier verschiedene Wirksamkeitsgrade auftauchen? Macht nichts, Zulassung her und alles wird gut…

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Die umwerfende Scheinheiligkeit der RSV-Studie

Wenn man sich das Zahlenmaterial genauer anschaut, dann erleben wir ein Déjà-Vu, welches wir von den Corona-„Studien“ her kennen. Auch dort wurde die relative Risikoreduktion, die glücklicherweise 95 Prozent und mehr betrug, als Wirksamkeit verkauft. Die neue Studie zu den RS-Viren macht genau da weiter, wo man bei Corona aufgehört hatte.

So traten in der Impfgruppe 29 Fälle von Infektionen auf. In der Placebogruppe waren es 95, was eine Differenz von 66 Infektionsfällen ergab.

Wie sieht dann die absolute Risikoreduktion aus, die der wirklichen Effizienz deutlich näher kommt? Wenn die RSV-„Impfung“ 17.793 Impfungen benötigt um 66 Fälle zu verhindern, dann liegt die absolute Risikoreduktion bei 0,37 Prozent. Und das ist (das Déjà-Vu lässt grüßen) „Coronaimpfungen“-Niveau.

Nachdem wir also eine umwerfende Effizienz von 0,37 Prozent erhalten haben, die selbstverständlich nach einer sofortigen Notfallzulassung der neuen „Impfung“ schreit, konzentrieren wir uns auf die Sicherheit und Verträglichkeit der neuen Gen-Injektion.

Aus dem Abstract erfuhren wir bereits, dass in der Verumgruppe 58,7 Prozent lokale Nebenwirkungen gegenüber 16,2 Prozent in der Verumgruppe auftraten. Bei den systemischen Nebenwirkungen waren es 47,7 Prozent gegenüber 32,9 Prozent.

Das sieht fast überhaupt nicht dramatisch aus, es sei denn man schaut sich die absoluten Zahlen an: In der Verumgruppe traten 5337 mehr Nebenwirkungen auf (= fast doppelt so viel) als in der Placebogruppe:

Dafür wurden aber 66 Fälle von Husten, Schnupfen, Heiserkeit verhindert! Ein phänomenales Produkt! Und pro verhindertem RSV-Fall (von insgesamt 66 Fällen) gab es in der Gruppe der „Ungeimpften“ 81 Nebenwirkungen (5337/66).

Und wie sehen die RSV-Fälle aus? Im Wesentlichen handelt es sich, wie bereits ausgeführt, um eine Erkältung, die mit Maßnahmen eingedämmt werden kann, die nicht 81 Nebenwirkungen mit sich bringen.

Ja aber, die schweren Erkrankungen?

Die Studie macht auch hier aus einer Mücke einen Elefanten. Sie definiert als „schwere Erkrankung“ eine Erkältung mit drei und mehr Symptomen, also zum Beispiel Husten, Schnupfen, Heiserkeit (aber keine Krankenhausaufenthalte). Und hier kam es zu einer Reduktion von 17 Fällen in der Verumgruppe. Ausgezeichnet! Sofort zulassen!

Rechnen wir die aufgetretenen Nebenwirkungen gegen die 17 verhinderten Fälle von „schweren Fällen mit drei und mehr Symptomen“, dann haben wir 5337/17 = 313 Nebenwirkungen pro verhinderter „schwerer Erkrankung“.

Ein Symptom davon ist natürlich das Auftreten von Fieber, was durch die „Impfung“ verhindert wurde, falls alle 17 Fälle Fieber gehabt hätten, worüber es aber keine Angaben gibt.

Dagegen stehen Fälle mit Fieber, die durch die „Impfung“ entstanden sind. Und da sieht es geradezu „fantastisch“ aus:

Oder mit anderen Worten: Wir haben eine „super effektive Impfung“, die 17 Fälle von RSV-Fieber verhindert, aber in der Verumgruppe 267 Fieberfälle provoziert. Das sind 250 Fälle mehr als die verhinderten 17 Fälle, deren Charakteristik unklar sind.

Wenn wir die Effizienz der Fiebererzeugung durch die „Impfung“ berechnen, dann liegt selbige bei 1,41 Prozent und damit dreimal so hoch wie die angebliche Wirksamkeit dieser RSV-„Impfung“. Damit hätten wir ein probates Mittel in der Hand, um bei Patienten Fieber auszulösen?

Auch hier wieder eine Parallele zu Corona, wo die maßgebliche „Zulassungsstudie“ von Pfizer keine Übertragungen und schwere Ereignisse unter die Lupe nahm, sondern nur die Verhinderung von PCR-„Fällen“, die als Corona-Fälle deklariert wurden. Denn schwere Fälle gab es auch hier keine.

Fazit

Bei einer absoluten Risikoreduktion (Wirksamkeit) von nur 0,37 Prozent, die nicht das Risiko für schwere Erkrankungen oder Tod beinhaltet, sondern nur gegenüber einer Erkältung, haben wir 81 Nebenwirkungen pro verhinderter Erkältung. Und die Nebenwirkungen sind teilweise heftiger und bedrohlicher als die Erkältung, die verhindert werden soll.

Selbstverständlich greift dieser Arbeit nicht das Thema Langzeitschäden auf, die durch den Einsatz der modRNA verursacht werden müssen. Denn ähnlich wie bei den „Coronaimpfungen“ werden hier die körpereigenen Zellen gezwungen, körperfremdes Material (in diesem Fall keine Spike-Proteine, aber andere Antigene) zu produzieren, was mit einer Immunreaktion einhergeht, die die Elimination und Zerstörung der befallenen Zellen nach sich zieht. Ebenso wenig wissen wir, wie lange die RSV-modRNA im Körper verweilt, was die Schwere und Länge der auftretenden Nebenwirkungen bestimmt.

Fazit vom Fazit: ModRNA-RSV-Injektionen = „Coronaimpfungen“ 2.0

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Quelle: 

[1] Efficacy and Safety of an mRNA-Based RSV PreF Vaccine in Older Adults | NEJM

Beitragsbild: Bild erstellt mit KI

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