Corona-Impfstoff: Steuerzahler sollen Hersteller-Risiken mittragen

Impfstoff wird aus Ampulle aufgezogen

Im Beitrag „Corona-Impfstoff Hersteller haften nicht bei Nebenwirkungen“ hatte ich bereits auf ein grundlegendes Problem aufmerksam gemacht.

Zeitgleich am 27. August 2020 erschienen Beiträge im „Spiegel“[1] und im „Ärzteblatt“[2]. Die beiden Beiträge zeichnen sich erst einmal dadurch aus, dass beide fast wortgenau das Gleiche referieren.

Ich weiß hier nicht, wer von wem abgeschrieben hatte – auch das ist irgendwie eine „neue Qualität“ des Mainstream-Journalismus…

So beginnen beide Berichte unisono mit der Feststellung, dass es „keinen zugelassenen Impfstoff gegen das zuweilen tödliche und wirtschaftlich verheerende Coronavirus“ gäbe.

Wie bitte? Bisweilen tödlich? Ein wirtschaftlich verheerendes Virus?

Weiß man beim „Ärzteblatt“ und „Spiegel“ noch nicht, dass Atemwegsinfektionen durch Adenoviren, Influenzaviren, die alten humanen Coronaviren etc. „bisweilen“ auch tödlich enden? Immerhin gab es in der Saison 2017/2018 eine Grippewelle mit hochgerechneten 20.000 Grippe-Toten, deren Zahl doppelt so hoch ist wie die offizielle Zahl der SARS-CoV-2-Toten in diesem Jahr. Nur hatten die Grippeviren damals nicht die Fähigkeit gehabt, auch noch wirtschaftlich verheerend zu wirken.

Da frage ich mich, welches Gen in SARS-CoV-2 vorhanden ist beziehungsweise im Grippevirus fehlt, welches (wenn eingeschaltet), zusätzlich die Wirtschaft infiziert? Oder ist dies wieder die typische Abstraktion von der Tatsache, dass die falsche Einschätzung der Politik in Bezug auf die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 zum Erlass von Maßnahmen geführt hat, die letztendlich der Wirtschaft geschadet haben? Es ist also der falsche Umgang der Politik, der die Schäden verursacht hat und nicht das Virus. Und dieser falsche Umgang wird dann in der Folge auch noch weiter konsequent fortgeführt.

Nachdem wir also erfahren haben, dass das Virus bisweilen tödlich ist und die Wirtschaft verheert, sind wir mental darauf vorbereitet beziehungsweise verängstigt genug, auf den Erlöser zu hoffen. Und das ist die Impfung.

Während die Schulmedizin sonst immer Impfungen als sicher und verträglich hochlobt, scheint sich diesmal eine Wende abzuzeichnen. Denn nach den alarmierenden Sätzen von der Schädlichkeit des Virus taucht der Begriff „Haftungsrisiko“ auf. Haftungsrisiko für eine sichere und verträgliche Impfung? Wie weiter oben bereits diskutiert, gab es ja auch ein Haftungsrisiko für die „sichere und verträgliche“ Schweinegrippe-Impfung im Jahr 2009.

Nur wie der „Spiegel“ und das „Ärzteblatt“ dieses Thema diskutieren ist atemberaubend.

Hier können wir folgendes lesen:

Die Staaten seien bereit, bestimmte Risiken der Firmen finanziell abzudecken, damit Impfstoffe tatsächlich für EU-Bürger zur Verfügung stehen und die öffentliche Gesundheit geschützt wird“. Dies sei eine Kommentierung seitens der EU-Kommission.

Die Rede ist hier von möglichen schweren bis tödlichen Nebenwirkungen seitens der neuartigen Impfstoffe, die in diesem Beitrag als ein Risiko der Hersteller bezeichnet wird. Das heißt, wenn Geimpfte schwerwiegende Nebenwirkungen bekommen, dann haben nicht sie, sondern die Hersteller „bestimmte Risiken“. Und jeder bemüht sich jetzt, nicht die Bevölkerung/EU-Bürger vor diesen Risiken zu schützen, sondern die Hersteller der Impfungen.

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Deutlicher kann man eigentlich nicht sagen, dass Pharmaindustrie und Politik mit Nebenwirkungen rechnen und billigend in Kauf nehmen.

Was das dann mit dem „Schutz der öffentlichen Gesundheit“ zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Es ist vielmehr der Schutz der Pharmaindustrie vor unausweichlichen und sehr wohl einkalkulierten Gesundheitsstörungen und Todesfolgen, verursacht durch die Impfung, und deren juristischen Folgen, die unter sonst üblichen Bedingungen greifen würden, der hier absolute Priorität hat.

Die Schreiber der beiden Beiträge wissen sehr genau, dass diese im Eilverfahren entwickelte „Impfung“ extrem risikobehaftet sein muss. Denn man schreibt folgendes:

So sollen die EU-Staaten für den Fall, dass nach der Zulassung der in großer Eile entwickelten Mittel Probleme auftreten, einspringen“.

Das Ganze wird dann auch noch mit den Worten rechtfertigt:

Im Wettlauf gegen die Zeit müssen Hersteller Impfstoffe viel schneller herstellen als unter normalen Umständen“. So ein Sprecher der EU-Kommission.

Aber damit nicht genug. Weil die Zeit drängt, gibt es inzwischen sogenannte „Vorabkaufverträge“, in denen die „hohen Risiken der Hersteller“ bereits vertraglich ausgeglichen werden, indem die Mitgliedstaaten die Hersteller „für bestimmte Verbindlichkeiten entschädigen“.

Auch hier kein Wort über die Risiken der Betroffenen. Auch hier kein Wort, selbstverständlich, über das Fehlen einer Indikation für diese Impfung, selbst wenn es eine klassische Impfung wäre. Denn Covid-19 ist ja ähnlich „verheerend“ wie die damalige Schweinegrippe.

Ein Trostpflaster für alle Betroffenen

Wer es nach der Lektüre dieser Zeilen mit der Angst zu tun bekommt, dass doch etwas daran sein könnte, dass diese aus dem Boden gestampfte Impfung mehr schadet als nützt, der bekommt von den Autoren ein Trostpflaster. Und dieses Trostpflaster ist an Billigkeit kaum zu übertreffen. Denn den Bürgern wird aufrichtig folgendes versichert:

Trotzdem würden Bürger mit allen notwendigen Maßnahmen geschützt.

Aha! Toll! Trotzdem? Trotz was? Können wir also jetzt weiter ruhig schlafen?

Die Autoren versteigern sich sogar zu der Behauptung, dass die Sicherheit des Impfstoffs vor seiner Zulassung „genau geprüft“ würde. Nicht erklärt wird hier, wie so eine Sicherheitsprüfung, die in der Regel Jahre braucht, in nur einem bis anderthalb Jahren durchgeführt werden kann. Ich schätze, das ist auch nicht so wichtig. Die Beteuerung, dass dem so ist, muss in Coronazeiten dann halt reichen.

Und wer hier nachfragt und kritisch ist, der ist Corona-Leugner oder Aluhutträger, der überall Gespenster sieht. Da fragt man sich auch, ob diese Bezeichnung nicht eher auf die Politik und Schulmedizin zutrifft, die das Gespenst eines „bisweilen tödlichen und wirtschaftlich verheerenden“ Coronavirus gezeichnet hat?

Und dann kommt noch ein Trostpflaster. Und das sind Zwischenergebnisse der Tests des „Corona-Impfstoffkandidaten“ der Firma Moderna aus den USA. Die hatte diese Zwischenergebnisse an die US-Gesundheitsbehörde CDC überreicht.

CDC? Etwa diese CDC, die vor über 16 Jahren mit ihrer DeStefano-Studie einen Wissenschaftsbetrug der Sonderklasse hinlegte, in der Datenmaterial unterschlagen wurde, um einen Zusammenhang von MMR-Impfung und Autismus zu widerlegen (MMR-Impfung und Autismus – Also doch!)?

Können wir hier auf ehrliche Statements hoffen? Oder auf eine kritische Überprüfung der neuen Impfung? Oder doch eher auf Jubelberichte, die im Stil der DeStefano-Studie schön manipuliert wurden?

Jedenfalls: Der „Spiegel“ jubelt. Denn die Ergebnisse im Hinblick auf ältere Menschen seien sehr positiv und stimmten mit den Ergebnissen von jüngeren Probanden überein, so die Autoren. Was soll das heißen? Gleich viele schwere oder zum Teil tödliche Nebenwirkungen bei Jung und Alt? Wäre das ein Grund für Jubel?

Aber nein, der „Spiegel“-Bericht spricht von guten Immunantworten bei Jung und Alt und keinen schweren Nebenwirkungen. Was soll der Leser jetzt mit diesen Aussagen machen? Einfach nur glauben, ohne die Zahlen und das Studienprotokoll gesehen zu haben?

Ich schätze, dass es genau das ist, was hier vermittelt werden soll. Der Glaube an die RNA-Impfung. Um den Müll kümmern wir uns dann später.

Zum Schluss das Unwichtige

Das Wichtigere ist hier, dass in dem Beitrag die Sichtweise des Bundesverbands der pharmazeutischen Industrie noch einmal sehr deutlich zu Papier gebracht wurde, nämlich dass die Politik für etwaige Risiken mitverantwortlich gemacht werden muss (in der Praxis ist es nicht die Politik, sondern die finanzielle Kompensation für Schäden, für die die Steuerzahler aufkommen müssen, organisiert durch die Politik). Denn andernfalls gäbe es keinen Covid-19-Impfstoff.

Ist das jetzt eine Erpressung oder Drohung? Für mich wäre das Versprechen, keinen Impfstoff zu produzieren, eine Befreiung. Aber das ist was anderes.

Viel „unwichtiger“ ist die Stellungnahme der Patientenvertreter, die Bedenken äußern. Sie beklagen sich über ein „atemberaubendes Maß an Geheimnistuerei im Prozess der Verhandlungen mit der Pharmaindustrie.“ Ist Geheimnistuerei jetzt vertrauensfördernd? Oder ist diese Geheimnistuerei nicht ein weiteres Zeichen dafür, dass man etwas zu verbergen hat? Zum Beispiel bei den Studienergebnissen, die ja angeblich alle so positiv und motivierend sein sollen?

Aber anscheinend wollen auch die Patientenvertreter diese Studienergebnisse und dazugehörigen Zahlen nicht wissen. Sie wollen einfach nur eine Kontrolle der Verhandlungen durch die Öffentlichkeit bekommen. Ob dies wirklich zur Erhöhung der Sicherheit dieser Impfungen beiträgt, das halte ich für mehr als fragwürdig.

Für weniger fragwürdig halte ich den letzten Absatz des „Spiegel“-Beitrags, der die Patientenvertreter so zitiert:

De facto zahle die öffentliche Hand bereits für Forschung und Entwicklung, Herstellung und Verteilung eines ‚Impfstoffs, den wir noch nicht einmal kennen‘. Es sei inakzeptabel, dass Steuerzahler auch noch für mögliche Schäden zahlen müssten.

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Quellen:

[1]     Corona-Impfstoff-Rennen: Steuerzahler sollen Risiken der Pharma-Hersteller mittragen – DER SPIEGEL

[2]     Coronaimpfstoff: Steuerzahler sollen Herstellerrisiken mittragen

 

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