Corona-Impfstoffe: Vergessen Sie die „Jubelberichte“

Impfstoff wird aus Ampulle aufgezogen

Alles wartet auf die „Corona-Impfung“. Die Einen erwarten sie in freudiger Erwartung. Die Anderen erwarten sie als eine moderne Form von Damoklesschwert. Auffällig ist, dass die Veröffentlichungen der Studienbetreiber über ihre neuen Produkte und den Studien dazu nur sehr mager auszufallen scheinen.

Selbstverständlich werden auch in diesen „Veröffentlichungen“ die üblichen Vokabularien und Floskeln in den Mund genommen wie „vielversprechend“, „ermutigend“ etc. Das hört sich mehr nach Marketing- und Werbesprüchen an als nach wissenschaftlich fundierten Studienergebnissen.

Das alles ist nicht unbedingt neu. Im Gegenteil. Die Pharmaindustrie hat es schon immer gut verstanden, Eigenwerbung als „evidenzbasierte Wissenschaft“ zu verkaufen, auch wenn die Realität eine andere Sprache spricht:

Und man ist sich hier auch nicht zu schade, fast ungeniert und ohne Feigenblatt Daten zu produzieren und zu fälschen:

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Die Frage jetzt also lautet: Hat sich diesbezüglich etwas geändert, wenn es um die neuen RNA-„Impfungen“ geht?

Alles beim Alten?

Wir hatten in der jüngsten Vergangenheit Berichte über den Vektorimpfstoff von der Universität Oxford/AstraZeneca, die über einen Todesfall in Brasilien und 2 Fälle von transverser Myelitis sprachen. Die Studie wurde zeitweise gestoppt und dann wieder fortgesetzt.

Berichte darüber, was da genau abgelaufen ist, gab es meines Wissens nicht. Es wurde nur alles beschönigt und beschwichtigt nach dem Motto, das sei alles normal für Studien und daher ohne Bedeutung.

Mehr darüber in diesem Beitrag von mir: Covid-19 Impfstoffe – Wissenschaftler sind besorgt – Freie Impfentscheidung.

Darüber hinaus wird in diesem Beitrag auch die Wirksamkeit der neuen Impfungen unter die Lupe genommen. Hier hat sich bislang ein Bild abgezeichnet, welches alles andere als ein Grund zur Vorfreude zu sein scheint. Vor allem ist es fast sensationell zu nennen, dass die hier besprochenen Impfungen nicht in der Lage zu sein scheinen, Infektionen zu verhindern, sondern bestenfalls Symptome bei einer Infektion etwas zu dämpfen.

In der Presse jedoch wird ein vollkommen gegenteiliges Bild gezeichnet.

Als Beispiel diese Jubelberichte:

Corona-Impfung: Impfstoff von Pfizer/Biontech mit sehr guten Resultaten – watson. Hier wird von einer 90-prozentigen Wirksamkeit der Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 geredet. Und es gibt sogar keine bekannten Nebenwirkungen! Harte Studiendaten werden in diesem Beitrag nicht vermittelt. Also hat man dies hier einfach nur zu glauben.

Russischer Impfstoff schützt zu 92 Prozent vor Covid-19 | MDR.DE. Selbstverständlich ist der russische Impfstoff suspekt, weil er mit der Behauptung einer 92-prozentigen Wirksamkeit eine unliebsame Konkurrenz darstellt. Dieser Impfstoff wird dann ausgerechnet mit den Argumenten verworfen, die für die eigenen Impfstoffe alle Mal gelten: Zu schnell entwickelt und daher schwer einschätzbares Sicherheitsprofil. Als wenn 6 oder 12 Monate längere Tests für die eigenen Impfprodukte hier den Kohl fett machen würden.

In einem sehr vergleichbaren Stil berichtet dann sogar ein angesehenes Wissenschaftsjournal „Nature“ von diesen Impfungen: What Pfizer’s landmark COVID vaccine results mean for the pandemic. Ich erwarte von solchen Journalen entweder wissenschaftliche Veröffentlichungen von Studien oder eine wissenschaftlich basierte Diskussion von bestimmten Sachverhalten.

Hier wird nur gejubelt (It works! Es funktioniert!). Dann kommen ein paar Zahlen, die offensichtlich Eindruck schinden sollen. Denn man hatte bei Pfizer und BioNTech über 43.000 Teilnehmer, bei denen man 94 Fälle von Covid-19 entdeckt hatte. „Nature“ musste dann zugeben, dass die Firmen keine Angaben machten, ob diese Fälle in der Placebogruppe oder in der Verumgruppe, die die Impfung bekommen hatte, aufgetreten sind.

Was ist, wenn jetzt alle diese 94 Fälle in der Verumgruppe aufgetreten sind und kein Fall in der Placebogruppe? Kann nicht sein?

Nein kann nicht sein, denn man ließ sich herab und erklärte, dass die Impfung einen 90-prozentigen Schutz gewährleiste. Auch das müssen wir glauben und sehr wahrscheinlich auch NIE hinterfragen?

Was keinesfalls Gegenstand der Diskussion hier war, das war die geringe Fallzahl von nur 94 „Fällen“ von über 43.000 Teilnehmern! Welchen Aussagewert kann eine so geringe Zahl haben? Die Fallzahl beträgt hier gerade mal 0,2 %!

Die BMJ macht es besser

Das „British Journal of Medicine“ (BMJ) ist ähnlich wie „Nature“ ebenfalls ein Wissenschaftsjournal, welches wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht und wissenschaftliche Diskussionen pflegt. Allerdings scheint man bei BMJ etwas kritischer zu sein, was ein Beitrag vom 13. November 2020 deutlich macht: Covid-19 vaccine candidate is unimpressive: NNTV is around 256 | The BMJ.

Es gibt eine deutsche Übersetzung: Impfstoffkandidat Covid-19 ist unbeeindruckend: NNTV liegt bei etwa 256.

In diesem Beitrag wird genau das thematisiert, was ich gerade angesprochen hatte: Die geringen Fallzahlen, die die Grundlage für eine Bewertung der Wirksamkeit der Impfung abliefern sollen.

Der Autor hat dann einfach aufgrund des Mangels an spezifischen Daten die Zahlen für die Placebo- und Verumgruppe errechnet. Denn, wenn ich über 43.000 Probanden habe und eine 90-prozentige „Erfolgsrate“, dann muss ich ca. 8 Fälle in der Verumgruppe haben und ca. 86 Fälle in der Placebogruppe, um diesen Wert von 90 % zu erhalten.

Bei der Berechnung ist der Autor von jeweils 20.000 Teilnehmern in den beiden Gruppen ausgegangen. Die berechnete „Angriffsrate“ für die Verumgruppe liegt dann bei schwindelerregenden 0,0004 (8/20.000). Für die Placebogruppe liegt sie bei 0,0043 (86/20.000).

Rechnet man jetzt weiter: 0,0004/0,0043, dann ergibt sich ein relatives Risiko von 0,093. Und das wiederum übersetzt sich in eine Wirksamkeit des Impfstoffs von 90,7 % [100 *(1 – 0,093)].

90 % ist ein wirklich tolles Ergebnis, wie es ja, wie weiter oben beschrieben, von der Presse bereits gefeiert wird. Wenn man allerdings die absoluten Zahlen mit einbezieht, dann sieht die Sache nicht mehr ganz so toll aus.

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Wenn man weniger jubelt und mehr denkt

Wenn man jetzt diese beiden errechneten „Angriffsraten“ voneinander abzieht, also die Wahrscheinlichkeit einer Infektion unter der Impfung von der Wahrscheinlichkeit einer Infektion ohne Impfung abzieht (0,0043-0,004 = 0,0039), dann erhalten wir eine Risikoreduktion von weniger als 0,4 %. Das heißt für die Praxis, dass ich bei diesen Werten 256 Personen impfen muss, um einen Infektionsfall zu verhindern (1/0,0039).

Die anderen 255 Leute profitieren überhaupt nicht, sondern dürfen nur Nebenwirkungen erwarten. Und in Sachen Nebenwirkungen wissen wir überhaupt nicht, was da auf die geimpfte Bevölkerung zukommen wird, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Tests für die Zulassungen extrem verkürzt wurden.

Während der oben zitierte Beitrag von „Watson“ von „fehlenden Nebenwirkungen“ beim Pfizer-Impfstoff spricht, gibt es für den Oxford-Impfstoff schon eine frühe Veröffentlichung, die vollkommen anders aussieht.

Hier zeigten sich eine ganze Reihe von Nebenwirkungen, die bei einer Untergruppe sogar mit einer prophylaktischen Gabe von Paracetamol unterdrückt wurden. Ohne Paracetamol zeigten 70 % Fatigue, 68 % Kopfschmerzen, 67 % Schmerzen, 83 % erhöhte Schmerzempfindlichkeit, 60 % Muskelschmerzen, 51 % Fieber, 18 % Fieber über 38 Grad und 46 % der Teilnehmer eine Senkung der weißen Blutkörperchen, was immer mit einer erhöhten Infektionsanfälligkeit verbunden ist.

Einen sehr guten Beitrag zu diesem Thema gibt es von Clemens Arvay auf YouTube: Wettrennen um COVID-19-Impfstoff: Problemfelder ausführlich erklärt (Clemens Arvay) – YouTube

Für den Impfstoff von Pfizer dagegen scheint es keine Angaben zu den Nebenwirkungen zu geben. Ich gehe einmal davon aus, dass, hätte es wirklich keine Nebenwirkungen gegeben, man dies bereits werbewirksam an die große Glocke gehängt hätte. Die Presse hat es ja bereits vorgemacht.

Der Beitrag in der BMJ spekuliert dann weiter, basierend auf den Erfahrungen aus der Vergangenheit, dass auch diese Corona-Impfstoffe die Gefahr in sich bergen, zu einer antikörperabhängigen Verstärkung der Infektion zu führen. Und der Beitrag stellt die Frage nach Autoimmunreaktionen aufgrund der Adjuvantien, die diesen Impfstoffen beigesetzt werden.

Die Prognose des Autors ist, dass die neuen Corona-Impfstoffe keinen Einfluss auf schwere Infektionen und Todesfälle haben werden, ganz ähnlich wie die Grippeimpfstoffe auch. Und er befürchtet, dass die Mortalität vor allem der älteren Menschen unter dieser Impfung ansteigen wird.

Fazit

Während Presse und Politik bereits vollmundig sehr wirksame Corona-Impfungen feiern und diese sogar bereits vorbestellen, zeigen sich die seriösen Wissenschaftler wieder einmal sehr skeptisch. Diese „Spielverderber“ erklären anhand von spärlichen Daten, warum diese Impfung so überflüssig ist wie ein Schwarm Mücken. Sie ist nicht nur überflüssig, sondern sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Betroffenen gefährlich.

Fazit vom Fazit: Langsam aber sicher sollte es klar werden, dass hier keine gesundheitsfördernden Maßnahmen ersonnen werden, sondern ein weiteres Trilliarden-Geschäft unter dem Vorwand von „Gesundheit“.

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Dieser Beitrag wurde im November 2020 erstellt.

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