Die Welt rund um das Thema Impfungen ist im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 um einige Varianten bunter geworden.

Während dem gemeinen Volk wieder einmal eine tolle Erzählung von der segensreichen Wirksamkeit einer noch auf den Markt zu bringenden Impfung nahe gebracht wird, verschweigt man diesem Volk eine Reihe von nicht so tollen Tatsachen, die mit der genbasierten Impfung einhergehen, bzw. einhergehen können  – als da wären:

Interessant ein Beitrag der „Financial Times“, der mir unlängst „in die Hände fiel“. Hier wird ein Memo zitiert, welches die Mitglieder von „Vaccines Europe“ verteilt hatten. In dem ist zu lesen:

Die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Entwicklung und Vermarktung [der neuen Impfstoffe – A.v.m.] heißt in der Tat, dass es unmöglich ist, im gleichen Maße grundlegende Erkenntnisse und Evidenz zu bekommen wie dies bei einem normalen Zulassungsprozess mit ausgedehnten klinischen Studien und der Beurteilung durch Gesundheitspersonal der Fall ist.

Und weiter soll dieses Memo gesagt haben, dass dieser Sachverhalt mit „unumgänglichen Risiken“ verbunden sei. Und mein „Memo“ = Gedächtnis sagt mir, dass diese „unumgänglichen Risiken“ physiologisch, psychologisch, mental und finanziell von den Opfern dieser Risiken getragen werden sollen und nicht von denen, die sie verursachen (= Hersteller und Politik).

Noch weitere Fragen?

Die Fragwürdigkeit der Zulassungsstudien für RNA-„Impfungen“

Die „Oxford-Impfung“, für die es bislang zwei Fälle einer transversen Myelitis gegeben hatte, und wo jetzt noch ein Todesfall in Brasilien dazugekommen ist, war schon vorher ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, ohne dass dies in der Öffentlichkeit diskutiert wurde.

Am 16. Mai erschien ein Beitrag in „Forbes“ über die „Oxford-Impfung“, die mit AstraZeneca entwickelt und vermarktet wird. Der Autor ist ein gewisser William Haseltine, der als graue Eminenz und Kapazität unter den Genetikern bekannt ist.

Die Überschrift ist wenig vielversprechend: „Wirkte das Oxford-Covid-Vakzin bei Affen? Nicht wirklich.

Hier schreibt Professor Haseltine, dass einen Tag nach der Veröffentlichung von Daten der Firma Sinovac, die gezeigt haben, dass deren Impfung einen kompletten Schutz bei Rhesusaffen bot, die Betreiber der Oxford-Studie in einer Presseveröffentlichung eine ähnliche Botschaft lostraten, gepaart mit der Ankündigung, jetzt großflächig mit Studien am Menschen zu beginnen. Nur gab es zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Daten, die von Oxford/AstraZeneca veröffentlicht worden waren.

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Dies erfolgte erst am 13. Mai 2020, worauf sich Professor Haseltine die Frage stellte, ob die Veröffentlichung das hergab, was die Pressekonferenz versprochen hatte. Und er stellte folgendes fest:

Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen geimpften Rhesusaffen und ungeimpften Rhesusaffen bei der Beurteilung von Virus-RNA auf den Nasenschleimhäuten der Tiere, was heißt, dass trotz Impfung die geimpften Rhesusaffen infiziert waren/gewesen sein müssen. Der Impfstoff von Sinovac dagegen zeigte Unterschiede zwischen geimpften und nicht geimpften Affen, allerdings nur in der höchsten Dosierung.

Der nächste Schlag gegen die Oxford-Studie ist die Behauptung von Professor Haseltine, dass der Titer von neutralisierenden Antikörpern extrem niedrig ausfiel. Eine Verdünnung der bestehenden Antikörper deaktivierte selbige schon bei einer 4- bis 40-fachen Verdünnung.

Normalerweise können Verdünnungen um den Faktor 1000 vorgenommen werden, ohne dass die Aktivität der Antikörper leidet, wenn es sich um brauchbare Antikörper handelt. Ein Vergleich mit inaktivierten SARS-CoV-2 als Impfung zeigte hohe Antikörper-Werte.

Und das wiederum spricht für eine Impfung, die auf dem „normalen Impfstoff-Prinzip“ beruht, wo Antigene oder inaktivierte Erreger geimpft werden und keine RNA.

Aber die Oxford-Autoren scheinen eine „Ausrede“ parat gehabt zu haben, indem sie behaupteten, dass die Impfung zwar nicht die Tiere vor einer Infektion schützen kann, dafür aber den Krankheitsverlauf abschwächt: The authors present evidence to the effect that, although the vaccine did not protect the animals from infection, it did moderate the disease.“

Wie bitte?

Wir sollen eine Impfung bekommen, die nicht einmal Affen vor einer Infektion schützt, damit wir vor einer Infektion, die die gesamte Welt in den Abgrund stürzt, geschützt werden?

Wie bringt es diese Impfung fertig, zwischen Affen und Menschen zu unterscheiden?

Aber auch hier scheint Oxford nicht sehr viel bieten zu können. Man beobachtete die Tiere auf klinische Symptome für die Infektion. Als ein klinisches Zeichen galt die Atemfrequenz. Affen mit einer Covid-19-Infektion haben eine höhere Atemfrequenz als gesunde Tiere.

Und hier waren es drei von sechs geimpften Affen (50 %!) die man unter diesen Kriterien als klinisch erkrankt bezeichnen konnte. Die anderen 50 %, also drei Affen, unterschieden sich nicht von den nicht geimpften Affen.

Auch bei der Bestimmung der Bronchialflüssigkeit auf SARS-CoV-2 gab es kaum Unterschiede zwischen geimpften und nicht geimpften Affen. Besser sah es dann bei der Bestimmung von Lungenschäden aus, wo zwei von drei nicht geimpften Tieren einen „bestimmten Grad von Lungenentzündungen“ entwickelten, während bei drei geimpften Tieren keine solchen Veränderungen zu beobachten waren.

Professor Haseltine schließt aus diesen Beobachtungen, dass diese Impfung keine ausreichende Immunität gegen eine SARS-CoV-2 Infektion bietet – zumindest nicht bei den Rhesusaffen, und dass dies der „Goldstandard“ für jedes Vakzin zu sein hat.

Bestenfalls kann eine solche Impfung einen Teilschutz bieten. Aber hier gibt es die Erfahrungen mit anderen Vakzinen, die nur einen Teilschutz bieten, wie zum Beispiel bei HIV, Tuberkulose und Malaria. Und die haben gezeigt, dass ein Teilschutz nicht ausreicht.

Prinzipiell stellt Professor Haseltine die Frage, dass es inzwischen von anderen Coronaviren her bekannt ist, dass neutralisierende Antikörper, die aufgrund einer natürlichen Infektion aufgetaucht sind, auch schnell wieder verschwinden. Da muss man sich die Frage stellen, warum die Antikörper, die von einer Impfung erzeugt werden (sollen), die in diesem Fall sogar relativ schwach ausfallen, länger vorhalten als die natürlichen?

Abschließende Bewertung von Professor Haseltine: „Ich würde keine Wette darauf abschließen wollen“.

„Nature“ und die Bedenken der Wissenschaftler

Am 25. September 2020 erschien ein Beitrag in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Nature“, der sich die langsam auftauchenden und schüchtern veröffentlichten Ergebnisse einer Reihe von Impfstudien angesehen hatte.

Und dieser Beitrag formuliert die Befürchtung, dass es Bedenken gibt, dass die laufenden Impfstudien der verschiedenen Impfungen vielleicht an den Sicherheitsstudien für die Substanzen scheitern könnten. Es gibt auch Befürchtungen, dass politische Entscheidungen die Anforderung an die Sicherheit so herabsetzen, dass selbst ungetestete Substanzen locker zugelassen werden könnten.

Auslöser dieser Diskussion scheint die Oxford-Studie gewesen zu sein, die zu diesem Zeitpunkt (25. September 2020) wegen der bereits erwähnten Fälle von transverser Myelitis unterbrochen wurde. Zu diesem Zeitpunkt gab es den Todesfall in Brasilien noch nicht.

Interessant ist hier, dass die Studienbetreiber und Sponsoren praktisch keine Einzelheiten über die Gründe des Stopps mitteilen wollten. Und auch als der Studienbetrieb wieder fortgesetzt wurde, gab es keine Angaben zu den Gründen dazu.

Eine Reihe von Wissenschaftlern kommentierten dieses Vorgehen mit der Warnung, dass dieser Mangel an Transparenz das Vertrauen der Öffentlichkeit aufs Spiel setzt.

Und vor diesem Hintergrund erhöht sich auch die Angst, dass politisches Kalkül dafür Sorge tragen könnte, dass ein Impfstoff zugelassen würde, für den es keine oder kaum Evidenz einer Wirksamkeit gibt.

Zu Fragen der Sicherheit und Transparenz scheint man sich darauf geeinigt zu haben, dass auftauchende Nebenwirkungen, auch schwerer Natur, einfach nur als normaler Vorgang bei klinischen Studien angesehen werden und natürlich nicht auf die Behandlung zurückgeführt werden können. Naja, die Tatsache, dass die Oxford-Studie relativ schnell wieder hat fortgeführt werden können, spricht laut einigen Wissenschaftlern dafür, dass dies genau der Fall gewesen sein muss.

Wenn dem so wäre, warum haben AstraZeneca und die Oxford Universität bislang keine Einzelheiten zu diesem Fall veröffentlicht?

Als ein zweiter Fall bei dieser Studie publik wurde, wurde die Kritik einer Reihe von Wissenschaftlern noch etwas deutlicher. Eine angeblich unabhängige Kommission hat dann festgestellt, dass es sich hier um einen Fall von Multipler Sklerose handelte und nicht auf die Gabe des Impfstoffs zurückzuführen war.

Multiple Sklerose? Soviel ich weiß, wurden in diese Studie nur gesunde Probanden aufgenommen! Zumindest sagt dies die Beschreibung der Studie: „Healthy adult participants aged 18–55 years were recruited through local advertisements.“ (Gesunde erwachsene Teilnehmer im Alter zwischen 18-55 Jahren wurden durch örtliche Ausschreibungen rekrutiert).

Sind die Betreiber dieser Studie nicht in der Lage, gesunde Menschen von an MS erkrankten Menschen zu unterscheiden?

Könnte es sein, dass diese Unfähigkeit auch einen Grund dazu abgeben könnte, bei diesen Wissenschaftlern an der Fähigkeit zu zweifeln, gewonnene Daten richtig zu interpretieren?

Könnte diese Unfähigkeit auch der Grund sein, warum man die Daten mit den Rhesusaffen als „vielversprechend“ eingestuft hatte?

Oder ist das wieder ein Beispiel dafür, dass man die Augen vor der Evidenz verschließen muss, um die Agenda nicht zu gefährden?

Es spricht viel für die letztere Annahme. Denn zwei Fälle von transverser Myelitis, einer extrem selten auftretenden Störung, in einer so relativ kleinen Gruppe von Teilnehmern (1090) müsste man eigentlich als Alarmzeichen bewerten, ein Alarmzeichen für eine Autoimmunreaktion, die von der Impfung ausgeht/ausgehen kann.

Aber eigenartigerweise will die Arbeitsgruppe keine Angaben dazu machen, ob die beiden Fälle in der Gruppe waren, die den Impfstoff bekommen hatten. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Geheimniskrämerei und öffentliche Akzeptanz

Der „Nature“ Beitrag beleuchtet dann die Auswirkung dieser Geheimniskrämerei, vor allem weil die Oxford-Studie zuletzt schon medienwirksam beworben wurde, und zwar als Hoffnungsträger und Covid-19-Vernichter. In den USA sank die Akzeptanz für eine Covid-19-Impfung von 72 % im Mai auf nur 51 % im September.

Und drei Viertel der Teilnehmer in einer Befragung gingen davon aus, dass die USA eine Impfung zulassen würden, bevor Sicherheit und Effektivität der Impfung untersucht worden wären. Kein Wunder, dass viele Leute hier Bedenken bekommen.

Schlimmer noch: Bei den „Skeptikern“ handelt es sich nicht um die üblichen Verdächtigen, also Impfgegner, Impfskeptiker etc. Es sind sogar etliche Wissenschaftler dabei, die Impfstoffe entwickeln und testen, die die Gefahr einer vorzeitigen Zulassung ohne ausreichende Evaluierung für real halten.

Und wie immer kommt das Beste am Schluss:

Die Wissenschaftler, die die gegenwärtigen Zulassungspraktiken kritisieren, gehen davon aus, dass die drei aussichtsreichsten Kandidaten in Sachen Impfstoff nicht das erfüllen, was die Öffentlichkeit von ihnen erwartet.

Wie bitte? Was soll das?

AstraZeneca, Pfizer und Moderna zeigen in ihren Studienprotokollen, dass die Studien darauf angelegt sind zu testen, ob die neuen Impfstoffe die Symptomatik von Covid-19 reduzieren – und nur das! Sie sind nicht konzipiert, um schwere Verläufe zu verhindern, die zu Krankenhausaufenthalten und möglicherweise Todesopfern führen.

Das heißt mit anderen Worten, dass die Impfungen, wie bei den Rhesusaffen auch, keine Infektionen verhindern, sondern nur bestenfalls Symptome kaschieren, ohne dabei Morbidität und Mortalität von Covid-19 zu beeinflussen. Brauchen wir so etwas wirklich? Brauchen wir wieder einen Symptom-Killer, wie die vielen anderen Medikamente der Schulmedizin auch?

Substanzen, die die Ursache nicht antasten (in diesem Fall die Infektion nicht verhindern), ein wenig an den Symptomen herumdoktern und den Patienten mit der zusätzlichen Last der Metabolisierung der Arzneimittel (meist toxischer Natur) belasten?

Wesentlich weniger „belastend“ ist das sicherlich meine  biologische Therapie der Grippe und grippaler Infekte, auf die ich bereits seit Jahrzehnten vertraue – ganz ohne Impfung.

Aber „man“ will halt lieber Impfungen. Und weil es sich bei diesen Impfungen (offensichtlich?, möglicherweise?, vielleicht?) um antivirale Blindgänger handelt, muss eine andere Richtgröße her, um ein ungeeignetes Produkt verbindlich an den Mann zu bringen: Die Herdenimmunität. Und die wird, ähnlich wie Herr Drosten dies bereits erwähnte, auf 60 % und mehr Impfquote festgelegt. Auch hier wandelt man wieder im Märchenwald.

In meinem Beitrag „Die Frage, die gar nicht mehr diskutiert wird: Wie tödlich ist Corona wirklich?“ habe ich eine Reihe von Studien zitiert, die die Annahme unterstützen, dass bereits über 80 % der Bevölkerung eine zelluläre Immunität gegen SARS-CoV-2 besitzen. Diese Leute brauchen keine Impfung, die nur Symptome kaschiert, weil sie keine Symptome haben beziehungsweise haben werden.

Weitere Studien zur Herdenimmunität, aus Schweden und aus Großbritannien, haben gezeigt, dass die Herdenimmunität zwischen 10-20 % liegen dürfte. Eine dieser Arbeiten kritisiert auch die Annahme der 60 % und mehr, da solche Annahmen auf einem homogenen Muster für die Infektionstätigkeit von SARS-CoV-2 ausgehen, welches es wiederum nie gegeben hatte.

Wenn die Herdenimmunität allerdings bei „katastrophalen“ 10-20 % liegt, dann bräuchte man theoretisch nur 10-20 % der Bevölkerung zu impfen, um diese Herdenimmunität zu erreichen.

Abgesehen von der Tatsache, dass diese Impfung keine Infektion verhindern kann und mit einer solchen Impfung niemals eine Herdenimmunität erreicht werden könnte, auch wenn man 100 % der Bevölkerung damit impft, wären diese 10-20 % Impfrate eine Katastrophe für die Impf-Hersteller. Denn mit 10 oder 20 % wird man nicht in der Lage sein, die ganzen finanziellen Begleitmaßnahmen für Politiker und politische Institutionen und Entwicklungskosten und-und-und wieder hereinzufahren.

Fazit

Die Fragwürdigkeit der neuen RNA-„Impfungen“ kann meines Erachtens kaum noch übertroffen werden. Was ich von diesen erwarte, ist ein hohes Risiko an gesundheitlicher Gefährdung bei einem gleichzeitigen Fehlen von Wirksamkeit. Das Beste, was ich erwarte, ist, dass diese Impfungen Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion abmildern. Ich erwarte aber keinesfalls, dass diese Impfungen Infektionen verhindern.

Und wenn ich jetzt schriebe, dass, um dies zu erreichen, fast schon ausreichende Mengen an Vitamin C und Vitamin D reichen würden, prophylaktisch als auch in der Therapie, dann wäre das eine Aussage, für die dieser Beitrag zensiert und gelöscht werden könnte.

Daher verweise ich einfach mal auf wissenschaftliche Studien und Belege, die ohne Tricks und politische Protektion zu sehr eindrucksvollen Ergebnissen gelangt sind:

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Dieser Beitrag wurde am 6.11.2020 erstellt.

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