Corona Impfstudien in Indien

Corona-Impfstudien sind in allen Teilen der Welt durchgeführt worden, so auch in Indien.

Zu Impfstudien und Indien fällt mir da sofort ein: Robert Kennedy über Bill Gates und dessen Impfprogramme und „Menschenversuche“ in Indien. Indien hatte besonders schlechte Erfahrungen mit den Gates’schen Polio-Impfungen in der Vergangenheit, die Polio nicht nur nicht ausrotteten, sondern zusätzlich fast 500.000 Kinder zwischen 2000-2017 durch die Impfung lähmten – aber das nur am Rande; „Hintergrundwissen“ also…

Auf zu den „Corona-Impfstudien“.

Indien und die AstraZeneca-Studie

Seit Juli 2020 darf sich Indien „glücklich“ schätzen, dass der neue RNA-„Impfstoff“ der Firma AstraZeneca auch in diesem Land einer klinischen Erprobung unterzogen wird. Der offizielle Beginn dieser Erprobung war, laut Studienprotokoll, der 29 Juli 2020.

Diese Studie erhebt den Anspruch, die Sicherheit und die Immunogenität der AstraZeneca-Impfung bei gesunden erwachsenen Indern zu untersuchen. Dieses Studienprotokoll gilt als „Confidential“ (Verschlusssache), ist aber dann doch irgendwie an die Öffentlichkeit gedrungen und auf besagter Webseite (siehe Link) veröffentlicht worden.

Ist es nicht eigenartig, dass das Studienprotokoll einer Impfung, mit der angeblich die gesamte Weltbevölkerung (oder zumindest ein signifikanter Teil derselben) geimpft werden soll, zu einer Verschlusssache erklärt wird? Was ist es, was wir hier nicht sehen dürfen? Es gibt noch eine weitere Merkwürdigkeit, auf die ich aber etwas später noch eingehen werde.

Ende November 2020 veröffentlichte die lokale Zeitung „Hindu“ einen 1. Bericht über eine Person, die aufgrund der Impfung schwere Nebenwirkungen entwickelt hatte. Es handelte sich hier um einen 40-jährigen Mann. Selbstverständlich, wie in diesen Fällen üblich, dementierte das Krankenhaus, das an dieser Studie beteiligt ist und wo dieser Zwischenfall auftrat, dass die Nebenwirkungen etwas mit der RNA-„Impfung“ zu tun hätten.

Die Nebenwirkungen, die aufgetreten waren, bestanden in schweren „neurologischen und psychologischen“ Symptomen, wie ein Beitrag von „Aljazeera“ berichtete.

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Der Mann litt an einer akuten Enzephalopathie (Erkrankung des Gehirns). Der „Hindu“ sprach mit der Frau des Geschädigten. Die berichtete, dass ihr Mann bei dieser Studie mitmachen wollte, da ihm erklärt wurde, dass die neue Impfung sicher wäre und keine schweren Nebenwirkungen verursachen würde.

Wenn das wahr ist, warum machen dann AstraZeneca und die indischen Behörden eine Studie, die unter anderem die Sicherheit (laut Studienprotokoll) untersucht? Wie kann man jemanden erzählen, die Impfung sei sicher, wenn die Studie selbst die Sicherheit erst noch untersuchen will?

Wir erfahren weiter, dass 10 Tage nach Erhalt der 1. Impfung der Mann über schwere Kopfschmerzen klagte, gefolgt von Übelkeit und Erbrechen, die ihn für den Rest des Tages bettlägerig machten. Seine Frau bemerkte ebenfalls eine Veränderung in seinem Verhalten. Er schien sich auch seiner Umwelt nicht bewusst zu sein. Er zeigte sich empfindlich auf Licht und Geräusche. Und er weigerte sich, sein Bett zu verlassen.

Das Krankenhaus, in welches er dann eingeliefert wurde, attestierte dann einen „veränderten mentalen Status“ und Verwirrtheit. Die Familie zog einen weiteren Neurologen zu weiteren Untersuchungen hinzu.

Dieser Neurologe konnte eine veränderte Hirnfunktion bestätigen. Die Hospitalisierung erfolgte Mitte bis Ende Oktober. Einen Monat später, wo dieser Zeitungsbericht erschien, geht es dem Mann laut Angaben seiner Frau zwar besser, aber ist immer noch unfähig zu arbeiten.

Interessant ist auch hier die eher beiläufige Bemerkung in diesem Beitrag, dass er einen Vitamin-B12- und Vitamin-D-Mangel hatte. Außerdem schien er auch eine Bindegewebserkrankung (Kollagenose) zu haben, was insofern bemerkenswert ist, da ja an der Studie (laut Studienprotokoll) nur gesunde Erwachsene teilnehmen sollten/konnten.

Wenn man sich anschaut, dass zu den Kollagenosen auch Autoimmunerkrankungen gehören (zum Beispiel systemischer Lupus erythematodes), dann besteht immer die Möglichkeit, dass dieser Mann aufgrund einer möglichen Autoimmunerkrankung überhaupt keine Impfung, gleich welcher Natur, erhalten durfte. Und schon gar keine experimentelle RNA-„Impfung“!

„Aljazeera“ berichtet, dass der Geschädigte jetzt umgerechnet 676.000 USD Schadensersatz beansprucht. Außerdem fordert er, dass der Test, die Herstellung und der Vertrieb dieser Impfung in Indien eingestellt wird.

Impfungen sind angeblich immer „unschuldig“

„Impfungen sind ein Segen“ – jedenfalls per Definition der Schulmedizin und Politik. Aufgrund dieses Dogmas sind alle unter Impfungen auftretenden Nebenwirkungen von vornherein nicht mit der Impfung verbunden. Das wird zwar offiziell nicht so postuliert, aber wenn man sich die Praxis anschaut, kann man nur zu dieser Überzeugung kommen.

So auch im Indien-Fall. Damit steht auch das Studienergebnis für diesen Test in Indien bereits fest, bevor man überhaupt den ersten Probanden geimpft hatte: Die Impfung ist total sicher.

Warum macht man dann überhaupt noch solche Studien? Könnte man nicht einfach den neuen Wirkstoff ohne jegliche Tests sofort der Weltbevölkerung verabreichen? So wie es im Moment abläuft, wäre das durchaus denkbar.

Aber mit solchen seltsamen Tests kann man immerhin noch der fachunkundigen Bevölkerung zeigen, dass der Impfstoff doch sorgfältig getestet wurde und dann auf die entsprechenden Studien dazu verweisen. Das ist also das letzte Feigenblatt, was sich die Impf-Elite dann doch noch gönnt.

Und Einwände werden in gewohnter Manier abgekanzelt. Die indischen Behörden haben eine offizielle Erklärung zu den Behauptungen des Opfers abgegeben, in der sie seine Behauptungen als „bösartig und irreführend“ bezeichnen. Auch hier wird wieder betont, dass die gesundheitlichen Störungen, obwohl sie erst nach der Impfung aufgetreten sind, „absolut nichts mit der Impfstudie zu tun“ hätten.

Die weiteren Erklärungen seitens der Behörde sind dann an Lächerlichkeit kaum zu überbieten, denn sie wiederholen einfach nur das, was bereits gesagt worden ist, nur mit anderen Worten, geradeso, als wenn die dauerhafte Wiederholung der eigenen Meinung ein guter Ersatz für Argumente wäre:

Das Serum-Institut von Indien bedauert den schlechten Gesundheitszustand des Probanden, aber es gibt absolut keine Verbindung mit der Studie. Der Proband klagt fälschlicherweise die Studie als Ursache für seine medizinischen Probleme an.“

Und dann noch mal das Gleiche in Grün: „Der Proband wurde speziell durch das medizinische Personal darüber aufgeklärt, dass die jetzt aufgetretenen Komplikationen unabhängig von der Impfstudien sind, an der er teilgenommen hat.

Also wenn das medizinische Personal jetzt noch einmal speziell solche Aufklärungsarbeit leistet, dann muss es ja richtig sein, oder?

Nachdem wir gesehen haben, dass die aufgetretenen Nebenwirkungen von den Studienbetreibern (AstraZeneca hatte sich zu diesem Vorfall, trotz Aufforderung, nicht geäußert) nicht ernst genommen werden, also auch keine validen Argumente auf den Tisch kommen, die zeigen, dass es hier keine Korrelation geben kann, wird dem Leser noch einmal verdeutlicht, warum dies alles zu geschehen hat.

Und das ist dann das Argument, welches ebenfalls keinen Neuigkeitswert hat: Indien wird von einer neuen Corona-Welle überschwemmt mit fast 40.000 „Fällen“ täglich. Und das Land hat jetzt kumulativ über 9,4 Millionen Infektionen zu beklagen. Und auch die Mortalitätszahlen mit 443 neuen Todesfällen „in den letzten 24 Stunden“ und einer Gesamtmortalität von über 137.000 scheinen hier das Argument abgeben zu wollen, dass man eine neue Impfung haben muss und sich auf solche Befindlichkeiten, wie Enzephalopathien nach der Impfung, keine Rücksicht nehmen kann.

Es wäre in diesem Zusammenhang einmal interessant, die hier genannten Zahlen in einem epidemiologischen Zusammenhang mit den Mortalitätszahlen in Indien zu bringen. Immerhin ist Indien nach China das zweitgrößte Land in Sachen Bevölkerungszahl (über 1,3 Milliarden).

Hier wäre es einmal interessant zu vergleichen, wie viele Inder täglich an Hunger sterben im Gegensatz zu 443 Todesfällen unter Covid-19, die einen positiven PCR-„Test“ aufwiesen und deshalb als Corona-Tote gelistet wurden.

Nur soviel dazu: Der „Aljazeera“ Beitrag versucht noch ein wenig Panik zu versprühen, indem er Indien mit den USA vergleicht und zu der Erkenntnis gelangt, dass Indien die zweithöchste Infektionsrate nach den USA hat.

Aber – laut „Worldometers“ steht Indien auf Platz 110, wenn man die Zahl der Infektionen pro 1 Million Einwohner in Betracht zieht. Der Wert liegt hier für Indien bei knapp 7500 Infektionen pro 1 Millionen Einwohnern. Der Wert für die USA liegt bei knapp über 64.000.

Hierbei sind die Unzulänglichkeiten für den PCR-„Test“, der die mehr als zweifelhafte Basis für die Bestimmung all dieser „Infektionsfälle“ ist, noch nicht berücksichtigt: Der Corona-PCR-Test von Herrn Drosten: Mehr Fehler als Test?

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Seltsame Besonderheit der „indischen Impfstudie“

Am 15. August 2020 veröffentlichte die „Lancet“ die 1. Ergebnisse der Oxford-Studie von AstraZeneca zur Sicherheit und Immunogenität des AstraZeneca-Impfstoffs.

Was hier auffällt ist, dass unter dem Kapitel „Methodik“ die Beschreibung der Placebogruppe seltsamerweise nichts mit dem zu tun hat, was bislang unter einem „Placebo“ verstanden wird. Denn ein Placebo enthält „nichts“, was in irgendeiner Form Einfluss auf biologische Prozesse haben kann.

Die Wissenschaftler aus Oxford und von AstraZeneca jedoch nahmen als Placebo eine Meningokokken-Impfung, also eine Impfung, die dafür bekannt ist, mit den höchsten Inzidenzen an Nebenwirkungen verbunden zu sein.

AstraZeneca wollte also die Verträglichkeit ihres neuen Impfstoffs in Relation zu einer Impfung mit einem hohen Maß an Nebenwirkungen abgleichen, was natürlich die relative Verträglichkeit enorm erhöht. Und wenn man dann bei der Präsentation das Wort „relativ“ weglässt, dann hat man eine tolle Verträglichkeit.

Leider schien der Schuss bei dieser Studie, trotz dieser Manipulation, nach hinten losgegangen zu sein. Denn man hatte „prophylaktisch“ der Gruppe der Geimpften sogar noch Paracetamol verabreicht, um auch hier die Nebenwirkungen zu drücken. Dennoch gab es signifikant mehr Nebenwirkungen in der Gruppe der Geimpften im Vergleich zu der Kontrollgruppe, die das Fake-Placebo bekommen hatte.

Das Studienprotokoll für die indische Studie sieht eigenartigerweise etwas anders aus. Hier hatte man sich entschlossen, ein vollkommen anderes „Placebo“ zum Einsatz kommen zu lassen. In beiden Studien wurden für die Verumgruppe die mit RNA-Partikeln geladenen Vektorviren geimpft. Bei der indischen Studie kamen als Placebo Vektorviren ohne RNA zum Einsatz (Seite 8). Also keine Meningokokken-Impfung!

Da muss man sich sofort fragen, warum hier vom alten Protokoll abgewichen wurde? Fährt man hier zweigleisig Studien, wo man sich die besten Ergebnisse nach Beendigung herauspicken kann?

Gibt es bereits jemanden, der auf diese inkonsistente Vorgehensweise aufmerksam geworden ist?

Fazit

Indien macht auch Studien mit RNA-„Impfungen“, nämlich die von Oxford/AstraZeneca. Auch hier sind bereits Nebenwirkungen dokumentiert, die in gewohnter Manier von den Studienbetreibern ignoriert und klein geredet werden. Die Studie selbst wird mit Tricks und Täuschungen so hingebogen, dass das gewünschte Ergebnis von hoher Sicherheit und hoher Effektivität wie selbstverständlich erzielt werden wird. Neu scheint die Tatsache zu sein, dass inzwischen zwei verschiedene Versionen der Oxford/Astra-Studie laufen, die Eine in Europa und die Andere in Indien. Zweck dieser zweigleisigen Strategie – unklar.

Dieser Beitrag wurde im Januar 2021 erstellt.

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