Ausgangspunkt… Bundesregierung, Gesundheitsministerium, Altmedien/Lückenpresse und linientreue Wissenschaftssimulanten unterstellen folgende pandemische Lage:

Es gibt angeblich ein neues Coronavirus, gegen das unser Immunsystem keine Chance hat, da es das neue Ungetüm noch nicht kennt.

Deswegen braucht es die Wissenschaft der Pharmaindustrie, um eine Impfung zu basteln, die auf das neue Virus maßgeschneidert ist und die entsprechend richtigen Antikörper bildet und damit den Empfänger der Impfung schützt. Und damit viel Schutz verspritzt wird, muss die gesamte Weltbevölkerung geimpft werden.

In der Folge überbieten sich die offiziellen Stellen mit entsprechenden Stellungnahmen und Begründungen, warum die Welt ohne die neuen Impfungen chancenlos ist. In ihrem Eifer, die richtigen Begründungen an Mann und Frau zu bringen, geht auch schon manches mal etwas schief. Und unlängst hatten wir ein phänomenales Beispiel hierfür.

Das Eigentor des Monats

Es gibt 2 Arbeiten, die im Juni 2021 veröffentlicht wurden, und die antraten, die Notwendigkeit der „GMO-Impfungen“ wissenschaftlich zu evaluieren.

Die 1. Studie kommt von der Yale Universität[i]. Diese hatte bei 4 Teilnehmern, die mit einer Covid-19-mRNA-Injektion bedacht worden waren, Antikörperkonzentrationen von IgG und IgA gemessen. Dabei hatten die Autoren festgestellt, dass bereits nach 21 Tagen nach der 1. Injektion die Höchstkonzentration von IgG erreicht war. Für IgA sahen die Autoren ein ähnliches Verlaufsmuster, nur das hier die Antikörperkonzentrationen schneller abnahmen.

Interessant ist bei der Darstellung der Messwerte für die 4 einzelnen Probanden, dass 2 von ihnen schon am Tag der „Impfung“ geringe IgA- und IgG-Konzentrationen zeigten. Und auch die beiden anderen zeigten die ersten messbaren Werte 2 und 3 Tage nach der Injektion.

IgM-Konzentrationen wurden nicht gemessen.

Diese Ergebnisse sehen nach einem tollen Erfolg für die „GMO-Impfungen“, insbesondere auf mRNA-Basis, aus. Dazu kommt noch die 2. Studie, die diesen „Erfolg“ scheinbar zu bestätigen weiß.

Diese Studie aus Boston[ii] ohne ersichtliches Veröffentlichungsdatum hatte sogar 13 Teilnehmer in ihrem Programm. Bei diesen Teilnehmern handelt es sich um Leute, die im Gesundheitssystem arbeiten und keine Covid-19-Infektion zuvor durchgemacht hatten.

Dass die Studie neueren Datums sein muss wird ersichtlich aus der Tatsache, dass hier Blutproben von den Teilnehmern abgenommen wurden, die 1-29 Tage nach einer mRNA-Injektion erfolgten. In der Beschreibung der Methode wird vermerkt, dass diese Entnahme zwischen Dezember 2020 und März 2021 erfolgte.

Es ist in der Tat eigenartig, dass bei einem akzeptierten Manuskript kein Referenzdatum für Erstellung oder Veröffentlichung etc. angegeben wird.

Die Autoren machten Angaben, folgende Antikörper untersucht zu haben: IgG, IgA und IgM gegen die Spikes, S1 (eine Untereinheit des S-Rezeptors), der Spike-Bindestelle und das Nukleocapsid (Virushülle).

In der Folge kommt IgM eigenartigerweise überhaupt nicht mehr zur Sprache. Und auch bei den Kurven, die die Antikörper darstellen, gibt es keine Diskussion für IgM. Vielmehr werden hier nur Verläufe von IgG gezeigt. In der Erläuterung der Resultate gibt es den Hinweis, dass es für IgA ebenfalls eine grafische Darstellung gibt, die aber in dieser Ausgabe, aus welchem Grund auch immer, fehlt.

Die grafische Darstellung für IgG sieht wie folgt aus:

Interessant ist hier, dass am Tag der Verabreichung der „Impfung“ bereits IgG-Antikörper gegen S1 und gegen das Spike-Protein zu beobachten sind. Und auch hier scheinen sich die Maximalkonzentrationen der beiden IgG-Varianten nach ca. 14-28 Tagen aufgebaut zu haben, was mit der Beobachtung der zuvor diskutierten Studie relativ gut zusammenpasst.

Es passt aber auch gut zusammen, dass in beiden Studien zu einem unmöglich frühen Zeitpunkt IgG und teilweise IgA-Antikörper gefunden wurden. Es gibt bislang keinen Hinweis darauf, dass bei einer Immunantwort sofort IgG und IgA produziert werden.

Vielmehr werden zunächst IgM-Antikörper produziert und erst danach, nach ca. 4 Wochen, kommt es zur Produktion der beiden zuerst genannten Antikörper. Dies ist auch ein Grund, warum die 1. und die 2. Injektion („Auffrischung“ oder „Booster“ genannt) 4 Wochen auseinanderliegen.

Die Tatsache, dass in beiden Studien bereits in einer sehr frühen Phase IgG und IgA beobachtet werden konnten ist Grund zu der Annahme, dass diese Teilnehmer, ohne es zu wissen, bereits eine stille Infektion durchgemacht haben müssen. Könnte man aber bestätigen, dass die Teilnehmer 100-prozentig keine Covid-19-Infektion gehabt hatten, dann muss man sich die Frage stellen, warum haben diese Leute zu einem so frühen Zeitpunkt IgG und IgA, wenn deren Immunsystem dieses „neuartige“ Virus überhaupt nicht kennen kann? Denn ein „ahnungsloses“ Immunsystem wird erst einmal IgM-Antikörper produzieren und keinesfalls IgG oder IgA zu einem so frühen Zeitpunkt.

Interessant auch bei der zuletzt diskutierten Arbeit aus Boston ist die Darstellung der Interessenskonflikte und finanziellen Zuwendungen. Hier gibt es Autoren, die von NIH, Wellcome Trust etc. finanzielle Zuwendungen bekommen. Und auch die Studie hat finanzielle Unterstützung aus diesen Quellen bezogen, inklusive von der Bill und Melinda Gates Stiftung.

Zwischenfazit: Beide Studien haben gezeigt, dass die „GMO-Impfungen“, in ihrem Bestreben wirksame Antikörper zu bilden, offensichtlich zu spät kommen. Denn die erwünschten Antikörper sind schon längst da. Es ist fast so wie mit dem Hasen und dem Igel – „ich bin schon da“.

Dazu gesellt sich noch der Verdacht, dass diese natürliche Antikörperbildung „nur“ eine sekundäre Reaktion ist auf eine Covid-19-Infektion, da in der Regel die meiste Abwehrarbeit vom zellulären Immunsystem im Rachenbereich und den oberen Atemwegen übernommen wird und die Antikörperproduktion danach als mögliches „backup“ angeworfen wird, um auf mögliche schwerere Verläufe vorbereitet zu sein.

Neuigkeiten aus Dänemark

Die dänische Studie[iii] wurde am 4. Juni 2021 veröffentlicht. Hier wurden 203 Teilnehmer zwischen dem 3. April und 9. Juli 2020 (wo es noch keine „GMO-Impfungen“ gab) nach einer Covid-19-Infektion untersucht. Die Teilnehmer wurden in Kategorien aufgeteilt, die verschiedene Schweregrade der Infektion beinhalteten. Und das Ende der Infektion musste mindestens 14 Tage zurückliegen.

Untersucht wurden verschiedene Parameter, die Aufschluss über eine SARS-CoV-2-spezifische Antikörperreaktion gaben. Dabei fanden die Autoren, dass von diesen 203 Teilnehmern 202 „SARS-CoV-2-spezifische Antikörper“ ausgebildet hatten.

193 Teilnehmer zeigten SARS-CoV-2-neutralisierende Antikörper und solche, die den ACE-2-Rezeptor für den Zugriff der Spikes blockierten. Dazu sahen sie, dass von 106 untersuchten Proben auf T-Zellen-Aktivitäten, 95 (90 %) eine signifikante und damit klinisch relevante Erhöhung der T-Zellen-Aktivitäten dokumentierten.

Schlussfolgerung der Autoren: Das Spike-Protein von SARS-CoV-2 wird vom Immunsystem als das dominante Zielgebiet identifiziert, und zwar von neutralisierenden Antikörpern und T-Zellen. Zusammengenommen lässt sich sagen, dass die Mehrheit der Teilnehmer eine robuste adaptive Immunantwort entwickelt hatte, wobei die Schwere des Infektionsverlaufs keinen Einfluss auf das Geschehen gehabt hatte. Das heißt, dass auch Teilnehmer mit einem symptomlosen Verlauf eine gleich gute Immunantwort entwickelt hatten.

Fazit

Die beiden Studien aus den USA, die versuchten, die Effektivität der „GMO-Impfungen“ wissenschaftlich zu beweisen, bewiesen letztendlich, dass, bevor die mRNA-Impfungen gegeben wurden, die gewünschten Antikörper bereits existierten. Und das wiederum heißt, dass die gewünschten Antikörper bereits vom Immunsystem zur Verfügung gestellt sein mussten. Wozu dann noch eine Impfung?

Und die 3. Studie aus Dänemark hat ebenfalls gezeigt, dass das Immunsystem, ganz ohne Impfung, bei Covid-19-Erkrankten unterschiedlichsten Schweregrades die Immunisierung bewerkstelligt, die angeblich nur die „GMO-Impfung“ bewerkstelligen kann.

Fazit vom Fazit: Das Märchen vom Hase und Igel wird immunologische Wirklichkeit.

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Beitragsbild: 123rf.com – Olga Yastremska

Dieser Beitrag wurde am 16.07.2021 erstellt.


Quellen:

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