Die hohen Toten-Fallzahlen in Italien: Die Meningitis-Impfung als weitere Ursache für Covid-19?

Impfstoff wird aus Ampulle aufgezogen

Italien Anfang des Jahres 2020 war der optimale „Horrorfilm“, mit dem sich Angst und Schrecken unter der Bevölkerung verbreiten ließen. Die Berichterstattung überschlug sich mit entsprechendem Bildmaterial, welches teilweise durch Bilder von anderen Katastrophen ergänzt, aber als Folge der Covid-19-„Pandemie“ verkauft wurde.

Natürlich erhob sich die Frage, warum ein Vergleich mit anderen Staaten bereits zu diesem Zeitpunkt ein so bedrohliches Szenario ablieferte?

Wie konnte es sein, dass bei ein und dem gleichen Virus, SARS-CoV-2, in Italien eine so hohe Rate an Todesopfern zu beobachten war, während andere Länder, wie zum Beispiel Belarus (wo es kaum bis keine Maßnahmen gegeben hatte), kaum Infektionen und kaum Opfer zu beklagen hatte?

Und auch Schweden, welches minimale Maßnahmen ergriffen hatte, liegt bei der Todesrate deutlich hinter Italien (579 Tote im Vergleich zu 590 pro 1 Million Einwohner).

Wie konnte es in Italien zu einer so massiven Sterblichkeit kommen?

In den hier aufgeführten Links zu den italienischen Zahlen gehe ich bereits näher auf diese Frage ein. Eine übersichtliche Zusammenfassung möglicher Gründe habe ich auf dieser Webseite gefunden: Corona Italien – Impfen? Nein, danke.

  1. Norditalien hat die zweithöchste Luftverschmutzung der Welt.
  2. Italien hat die zweitälteste Bevölkerung der Welt
  3. Italien hat ein total marodes Gesundheitssystem. Schon in den Sommermonaten muss ein Erkrankter z. T. Monate auf ein Krankenhausbett warten.
  4. Italien hat den dritthöchsten Wert (nach Rumänien und Griechenland) an Antibiotikaresistenzen (ca. 26 % – im Vergleich: Deutschland 1 %).“

Und mit dem Ausrufen der „Pandemie“ flohen eine beträchtliche Menge an Pflegekräften aus Osteuropa zurück in ihre Heimatländer und überließen die Patienten ihrem Schicksal.

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Und jetzt scheint Punkt 5 in dieser Liste dazu zu kommen: Impfungen

Dieser Punkt scheint das absolute Stiefkind unter den möglichen Ursachen zu sein. Denn kaum jemand geht davon aus, dass es möglicherweise Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Impfungen und zwischen Impfungen und anderen grassierenden Erregern, gegen die nicht geimpft wurde, geben könnte. Für „normale“ Medikamente ist dies, neben Indikationen, Kontraindikationen, Dosierungen etc., längst Teil der pharmakologischen Beurteilung von Substanzen.

Bei Impfungen, die man im Moment nicht nur für segensreich, sondern in Bezug auf Covid-19 als „unumgänglich“ betrachtet, wäre eine solche Vermutung mit einer „Majestätsbeleidigung“ gleichzusetzen. Dementsprechend wenig wissenschaftliche Arbeiten gibt es zu diesem Thema.

Im Jahr 2018 erschien eine sehr merkwürdige Studie , die die Auswirkung der jährlichen Grippeimpfung unter Vakzin-Interferenzen (eine Umschreibung für Wechselwirkungen) untersuchte.

Grundlage dieser Arbeit waren Literatur-basierte Parameter, die auf ein statistisches Modell übertragen wurden und aus denen eine optimale Impfstrategie errechnet werden sollte, unter Berücksichtigung des Effekts von unterschiedlichen Interferenzen.

Das errechnete Modell zeigte dann, dass trotz Vakzin-Interferenzen, wiederholte Impfungen die Häufigkeit von Influenza reduzierten. Daneben soll es sogar noch angeblich persönlichen Nutzen bringen. Die Autoren plädieren für eine jährliche Grippeimpfung im Gegensatz zu Grippeimpfungen, die nur jede zwei Jahre durchgeführt werden. Durch die jährliche Impfung soll einer Effektivität der Grippeimpfung von unter 58 % begegnet werden. Und der negative Effekt einer Vakzin-Interferenz kann angeblich durch eine Erhöhung der Impfungen eingedämmt werden.

Die Schlussfolgerung der Autoren lautet, dass trotz der Präsenz von möglichen Vakzin-Interferenzen wiederholte Grippeimpfungen einen erhöhten Nutzen mit sich bringen. Und weil die Berechnung ergab, dass wiederholte Impfungen mit einer geringeren Erkrankungsrate einhergehen, im Vergleich zu Gruppen, die sich nicht ein zweites Mal haben impfen lassen, plädieren die Autoren für noch häufigeres Impfen.

Mein Fazit: Vermehrtes Impfen durch mathematische Modelle zu begründen, halte ich für extrem zweifelhaft. Wir hatten ja auch zu Beginn der Covid-19-„Pandemie“ Computermodelle, die errechnet hatten, dass SARS-CoV-2 etliche Millionen von Toten hinterlassen würde. Und es waren auch Computermodelle bei der Schweinegrippe, die zu ähnlich unzuverlässigen Voraussagen geführt hatten.

Mehr impfen, wenn die Wirksamkeit der Impfung unter 58 % liegt, heißt nichts anderes als: Eine wirkungslose oder wirkungsarme Impfung versuchen wirkungsvoll zu machen, indem man sie immer und immer wieder neu verabreicht. Also immer wieder das Falsche tun, aber dabei erhoffen, dass sich das Ergebnis irgendwann mal ändert. In der Psychologie nennt man diese Einstellung „Wahnsinn“.

Die hier bezeichneten Interferenzen werden auch nicht näher spezifiziert. In der Schlussbemerkung wird nur beschrieben, dass wiederholtes Impfen an Wirkung verlieren könnte, wenn das Maß der Interferenzen „unglaublich hoch“ sei.

Der Ruf nach mehr Grippeimpfungen wird verständlich, wenn man die Interessenskonflikte der Autoren betrachtet. Der Leiter des Teams und eine Koautorin haben finanzielle Verbindungen zu Sanofi, Pfizer und Merck.

Diese Arbeit scheint fast überhaupt nichts zu unserer Fragestellung beizutragen. Bis auf eine kleine Ausnahme. Und das ist nicht nur der Einblick, wie heute „wissenschaftlich“ bewiesen wird, mehr Grippeimpfungen durchzuführen. Es zeigt auch, dass mögliche Störungen, wie diese Interferenzen, bei solchen Betrachtungen nur eine Nebenrolle spielen. Oder mit anderen Worten: Diese Arbeit ist eine Propaganda für Grippeimpfungen im Wissenschaftsgewand. Und diese „wissenschaftlich“ induzierte Motivation zu mehr Grippeimpfungen scheint in Norditalien auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein, wie ich gleich zeigen werde.

Im Jahr 2019 wurde eine weitere Studie veröffentlicht, die die Grippeimpfung mit Wechselwirkungen auf Atemwegsviren untersucht hatte. Diesmal war es keine Computersimulation, sondern eine Untersuchung an Armeeangehörigen während der Grippewelle von 2017-2018.

Das Resultat zeigte ein „gemischtes“ Ergebnis. Die Autoren berichteten von einem Schutz gegen die üblichen Influenza-Viren. Auf der anderen Seite gab es eine signifikante Interferenz in Bezug auf Coronaviren und humanen Metapneumoviren.

Und das wiederum deckt sich außerordentlich gut mit Erfahrungen aus der Vergangenheit:
Normale Grippeschutzimpfung erhöht das Risiko für H1N1-Virus
Tatsächlich? Britischer Top-Mediziner warnt: „Jeder der die Grippeimpfung bekommen hat, sollte zu Hause bleiben“

Zurück zu Norditalien:
Dort gibt es Berichte, dass im November 2019 Massen-Grippeimpfungen für speziell über 65-Jährige und Kinder und Erwachsene der „Risikokategorie“ durchgeführt worden waren. Insgesamt wurden über 185.000 Dosen in Bergamo verimpft.

Damit besteht eine durchaus gegebene Möglichkeit, dass die im November durchgeführten massenhaften Grippeimpfungen zu einem ähnlichen Effekt geführt hatten, wie die Grippeimpfungen im Jahr 2009 im Zusammenhang mit der Schweinegrippe: Eine Schwächung des Immunsystems zum Vorteil für Corona-Infektionen, besonders bei älteren und vorerkrankten Menschen.

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Und dann noch eine Impfung

In den Monaten Dezember 2019 und Januar 2020 wurde in Norditalien eine weitere Impfung durchgeführt, die gegen Meningokokken. Laut „BSNEWS“ wurden in diesem Zeitraum 34.000 Menschen in Norditalien gegen Meningokokken geimpft. Grund für diese Aktion waren fünf Fälle von Meningitis und einer Sepsis, von denen zwei tödlich endeten.

Professor Hockertz sieht hier einen möglichen Zusammenhang. In einem YouTube Video (ab Minute 11:00) gibt der eine sehr plausible Erklärung für den Zusammenhang.

Er beginnt hiermit dem Zusammenhang von Wirksamkeit einer Impfung und Lebensalter. Er sieht ein Nachlassen der Immunleistung mit fortschreitendem Alter, sodass über 60-Jährige ein weniger starkes Immunsystem haben dürften, welches mit zunehmenden Alter dann noch weniger belastbar wird.

Bei einer Impfung kommt es, beziehungsweise soll es zu einer Immunantwort kommen, die für einen jungen Organismus kein Problem darstellt. Beim älteren Organismus ist die Antwort länger und schwächer. Wenn dann eine weitere Impfung gegeben wird, dann kann es bei älteren Menschen zu Problemen kommen, da, auch aufgrund der verschobenen Th1-Th2-Balance, die zweite Impfung zur Belastung werden kann.

Professor Hockertz erklärt weiter, dass eine Meningokokken-Impfung bekannt dafür ist, dass sie gefährlich ist, wenn andere Infektionserkrankungen akut sind. So vermeidet man eine Meningokokken-Impfung dann, wenn gerade Grippeviren grassieren. Genau diese Konstellation war in Bergamo im Januar dieses Jahres gegeben. Für ihn steht fest, dass die hohen Todeszahlen auf Todesfällen durch Grippeviren und Coronaviren beruhen, die durch die Meningokokken-Impfung begünstigt wurden.

Vor allem ältere Menschen, immungeschwächte Menschen und Personen, die schon eine andere Infektion haben, dürfen die Meningokokken-Impfung nur nach einer sehr sorgfältigen Anamnese erhalten. Aber auch junge und gesunde Menschen sollten im Falle einer anderen Infektion, wie der Grippe, diese Meningokokken-Impfung nicht erhalten. Und das scheint ja in Bergamo und Umgebung überhaupt nicht der Fall gewesen zu sein.

Der oben zitierte Beitrag der italienischen Zeitung spricht sogar von einem „Schutzgürtel“, der in dieser Region durch die Impfung aufgebaut wurde. Toller Schutzgürtel!

Fazit

Es gibt eine beachtliche Liste an Ursachen für die hohen Todeszahlen in Italien, bei denen SARS-CoV-2 bestenfalls eine untergeordnete Rolle spielt. Besonders „peinlich“ ist die Tatsache, dass ausgerechnet Impfungen hier einen erheblichen Anteil zu haben scheinen. Grippeimpfungen scheinen die Geimpften empfänglicher für Coronaviren (nicht nur SARS-CoV-2) zu machen.

Und eine nahezu gleichzeitige Meningokokken-Impfung scheint dann mehr als nur der berühmte Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt, zu sein.

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Beitragsbild: 123rf.com – Olga Yastremska

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