Programmiert die Pfizer-„Impfung“ das Immunsystem um?

RNA DNA Impfungen - Unterschiede und Probleme

Gene haben einen entscheidenden Einfluss bei der Funktion des Immunsystems. Inzwischen wissen wir, dass es Möglichkeiten gibt, die Gene zu beeinflussen, die das Immunsystem stärken und damit das Risiko für Infektionen senken. Es gibt sogar die Möglichkeit, über diese Beeinflussung das Risiko für die Entstehung von Krebs deutlich zu senken.

Hierzu gibt es Arbeiten[i], die dies für Wirksubstanzen gezeigt haben, die im Knoblauch vorkommen. Und es gibt Arbeiten[ii], die vergleichbare Prozesse für Vitamin D und Quercetin gezeigt haben.

Bei den neuartigen „Impfungen“ jedoch schießen wir biologisch aktive Messenger-RNA in unser System, welche die Aufgabe hat, in die Körperzellen einzudringen und dort Spike-Proteine von SARS-CoV-2 zu produzieren. Die wiederum sollen als Antigene das Immunsystem zu einer Produktion von entsprechenden Antikörpern anregen, was dann die gewünschte „Immunisierung“ abwirft.

Inzwischen weiß man, dass die produzierten Spike-Proteine biologisch aktiv sind und genau die Schäden verursachen, die auch von ins Blut vorgedrungenen SARS-CoV-2 verursacht werden. Eine inzwischen häufig zu beobachtende Wirkung ist die gesteigerte Neigung zur Ausbildung von Thrombosen, die man auch bei schweren Verläufen einer Covid-19-Infektion beobachtet hatte.

Da diese „Impfung“ im Eilverfahren mit einer „Notzulassung“ auf den Markt geworfen wurde, fehlt es an entsprechend fundierten Studien, die die Wirksamkeit von mRNA auf den Organismus untersucht hätten. Diese Studien werden jetzt am Menschen gemacht, wo sie eigentlich in toxikologischen Arbeiten an Tieren hätten gemacht werden sollen aber nicht gemacht wurden.

Ein Verdachtsmoment, der sich inzwischen aus den gewonnenen Daten erhoben hat, ist, dass die mRNA nicht nur Spike-Proteine produziert, sondern direkt in den Funktionsapparat des Immunsystems eingreift und hier einiges an Schäden verursacht.

Eine verdächtige Studie

Anfang Mai 2021 erschien eine Studie[iii], die von niederländischen und deutschen Wissenschaftlern erstellt wurde. In ihrer Überschrift wird sofort die provokative Behauptung aufgestellt, dass das mRNA-Vakzin von Pfizer/BioNTech gegen SARS-CoV-2 sowohl das erworbene als auch das adaptive Immunsystem reprogrammiert. Die Arbeit hat noch keinen Peer Review, was aber die Altmedien und die Politik nur selten schert, wenn eine Arbeit veröffentlicht wird, die deren Wohlwollen findet.

Was also wollen die Wissenschaftler aus den Niederlanden und Deutschland entdeckt haben?

Sie erzählen dem Leser erst einmal, dass diese „Impfung“ eine 95-prozentige Effektivität bei der Verhinderung von SARS-CoV-2-Infektionen haben soll.

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Die Sache mit der relativen Risikoreduktion

Hier wird allerdings nicht mitgeteilt, dass es sich hier nur um eine relative Risikoreduktion (RRR)[iv] handelt, die über die wirkliche Effektivität der „Impfung“ fast überhaupt nichts aussagt. Und Impfungen (auch die alten klassischen Impfungen) haben noch nie Infektionen verhindert. Vielmehr sind sie darauf ausgelegt, das Immunsystem auf eine Infektion so vorzubereiten, dass das Immunsystem schneller und effektiver gegen diese antreten kann und vorzeitig eine Vermehrung von Keimen im Organismus unterbindet. Soweit die „Impf-Arbeitshypothese“.

Danach werden die Aussagen etwas vertrauenswürdiger, wenn die Autoren verlauten, dass man bislang nur wenig über die Wirkungen der neuen mRNA-„Impfungen“ weiß, besonders wenn es darum geht zu beurteilen, welche kombinierten Effekte diese auf das adaptive und angeborene Immunsystem ausüben.

Mein Kommentar dazu: Dazu hätte es die entsprechenden toxikologischen Tierversuche geben müssen, die wegen der angeblichen „Notlage mit pandemischen Ausmaßen“ übersprungen wurden.

Da diese jetzt, zur Freude der Tierschützer, im weltweiten Großversuch an Menschen durchgeführt werden, konnten die Autoren jetzt bereits auf erste Ergebnisse zurückgreifen. Und die sehen wie folgt aus:

Etwas verstörende, narrativfeindliche Ergebnisse

Es beginnt mit der guten Botschaft: Die Autoren konnten bestätigen, dass der Pfizer-„Impfstoff“ eine effektive humorale und zelluläre Immunität gegen verschiedene SARS-CoV-2-Varianten induziert. Das heißt, dass sowohl Antikörper als auch Leukozyten auf die „Impfungen“ reagieren.

Die weniger gute Botschaft ist: Diese „Impfung“ veränderte die Produktion von entzündungsfördernden Zytokinen im Bereich des angeborenen Immunsystems als direktes Resultat einer Stimulation von spezifischen und unspezifischen Reizen. Mit anderen Worten: Der spezifische Reiz ist die Wirkung des Coronavirus SARS-CoV-2. Der unspezifische Reiz ist eine Reaktion auf andere Viren, Bakterien, Pilze etc.

Und besonders interessant ist hier, dass die Reaktionen auf den spezifischen Reiz und den unspezifischen Reiz unterschiedlich ausfielen. Und das sah wie folgt aus:

Die Autoren konnten beobachten, dass nach der RNA-„Impfung“ das angeborene Immunsystem eine abgeschwächte Ansprechbarkeit auf einige Toll-like Rezeptoren zeigte. Es handelt sich hier um folgende Rezeptoren: TLR4, TLR7 und TLR8.

Diese Rezeptoren gehören zum angeborenen Immunsystem und befinden sich auf den Membranen von „Wächterzellen“, wie Makrophagen und dendritische Zellen. Hier werden molekulare Strukturen erkannt, die bei Keimen beobachtet, erkannt und archiviert wurden. Bei Eindringen der Keime durch die Haut oder über den Gastrointestinaltrakt werden diese durch die verschiedenen Toll-like Rezeptoren erkannt, die wiederum das Immunsystem alarmieren.

TLR4 führt bei Aktivierung zu einer Produktion von entzündungsfördernden Zytokinen und einer Aktivierung des angeborenen Immunsystems. Hier werden insbesondere Lipopolysaccharide, ein Bestandteil von gramnegativen Bakterien, erkannt. Es werden hier auch einige grampositive Bakterien erkannt. Zudem werden etliche virale Proteine, Polysaccharide, LDL Proteine und Hitzeschockproteine erkannt. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass Palmitinsäure ebenfalls diesen Rezeptor aktiviert.

TLR7 ist ein Rezeptor, der einzelsträngige RNA entdeckt. Dieser „Entdeckungsprozess“ erfolgt auch in Endosomen von Makrophagen und dendritischen Zellen, sodass Viren auch nach der Aufnahme in diese Zellen vom Immunsystem noch entdeckt werden können.

Eine Arbeit[v] vom Juli 2020 hatte bei 4 jungen Männern festgestellt, dass sie aufgrund einer genetischen Veränderung einen Funktionsverlust von TLR7 aufzeigten, der wiederum in einem schweren Infektionsverlauf von Covid-19 endete.

TLR8 hat ähnliche Funktionen und Eigenschaften wie TLR7, kommt aber bevorzugt in der Lunge und den Leukozyten im peripheren Blutkreislauf vor. TLR8 erkennt ebenfalls bevorzugt einzelsträngige RNA von Viren wie Influenza, HIV, Hepatitis C, Coxsackie-B-Virus etc.

Zwischenfazit: Bei der Abschwächung der Effektivität dieser Erkennungsrezeptoren kann es nur als logisch erscheinen, dass es mit dieser „Impfung“ zu einer Erhöhung der Infektionsneigung für andere Krankheitserreger kommen muss.

Solche Effekte haben wir bereits für die alten, klassischen Impfungen gesehen, die aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auf anderen Mechanismen basieren, wie zum Beispiel eine Verschiebung der Th1-Th2-Immunbalance[vi], da hier keine Beeinflussung des Immunsystems über fremde Genpartikel erfolgt.

Schon vor Corona-Zeiten konnte festgestellt werden, dass Impfungen potenziell und faktisch das Immunsystem erst einmal schwächen:

Und jetzt das!

Während die Immunreaktion nach der „Impfung“ beeindruckende Zahlen bei der Erhöhung der Produktion von Interferon-Gamma von 50 % gegen SARS-CoV-2 zeigen konnte, war die Zytokin-Antwort nach der RNA-„Impfung“ bei den meisten unspezifischen Stimuli deutlich herabgesetzt. Das heißt also, dass die „Impfung“ einen gewünschten positiven Effekt gegen SARS-CoV-2 vermuten lässt, der durch den adaptiven Teil des Immunsystems veranlasst wird, aber als Gegenleistung eine Abschwächung der erworbenen Immunabwehr gegen andere Krankheitskeime in Kauf genommen werden muss.

Die Schlussfolgerung der Autoren:

Die mRNA-„Impfung“ von Pfizer verursacht eine komplexe funktionale Reprogrammierung des angeborenen Immunsystems, was bei der Entwicklung und dem Einsatz dieser neuen Klasse von „Impfungen“ berücksichtigt werden müsste.
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Quellen:

[i]       Knoblauch – Studien zeigen die Wirkung bei Infektionen, Krebs, Gefäßverkalkung, Diabetes und Demenz

[ii]      Je ausgeprägter der Vitamin-D-Mangel, desto höher war die Covid-19 Sterblichkeitsrate?

[iii]     The BNT162b2 mRNA vaccine against SARS-CoV-2 reprograms both adaptive and innate immune responses | medRxiv

[iv]    Corona-Impfstoffe: Vergessen Sie die „Jubelberichte“

[v]     Presence of Genetic Variants Among Young Men With Severe COVID-19 | Allergy and Clinical Immunology | JAMA | JAMA Network

[vi]    Die TH1 – TH2 Immunbalance – als Grundlage für die Therapie

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