60 % der neuen Corona-Fälle sind bereits geimpft – Tatsächlich?

RNA DNA Impfungen - Unterschiede und Probleme

60 % der neuen Corona-Fälle hätten bereits eine „GMO-Impfung“ hinter sich haben (2 Dosen) – so lese ich es bei Professor Harvey Risch[i].

Herr Risch ist Professor für Epidemiologie chronischer Erkrankungen an der Yale Universität (USA). Er gilt als Gegner von Lockdown-Maßnahmen und scheint auch kein Freund der „AHA“-Regeln[ii] zu sein. Das dürfte natürlich schon relativ verdächtig sein, oder?

Jetzt wartet er mit einem Interview[iii] auf, in dem er die besagte 60 %-Bombe platzen lässt. Aber er sagt hier noch mehr.

Er geht davon aus, dass das medizinische Establishment zur Frage der Effektivität der „GMO-Impfungen“ unwahre Aussagen tätigt. Der Grund hierfür sei, alles und jeden von dieser Impf-Wut erfassen zu lassen.

Denn laut seinen Aussagen stimmen die Werbesprüche von Impfherstellern und Corona-Politikern nicht, dass die „GMO-Impfungen“ zu einer Reduktion von über 90 % führen. Reduktion von was? Angeblich ist die Reduktion von Neuinfektionen gemeint. Für Professor Risch liegt diese Reduktion bei gerade einmal 50 bis 60 %. Und da mutmaßte er nicht unberechtigt, dass bei solchen Zahlen die Motivation der Leute deutlich zurückgehen würde, sich impfen zu lassen, wenn diese Zahlen öffentlich diskutiert würden.

Was von diesen angeblichen „über 90 %“ angeblicher Effektivität der „GMO-Impfungen“ zu halten ist, hatte ich in folgenden Beiträgen diskutiert:

Der „Ober-Witz“ bei diesen Daten aus den sogenannten Zulassungsstudien sind die Daten von Pfizer selbst. Hier waren von rund 44.000 Teilnehmern gerade einmal ca. 180 Teilnehmer, die angeblich an Covid-19 erkrankt waren. Und mit diesen ca. 180 Teilnehmern wurde dann die Effektivität des Produkts ermittelt. Und die lag, ausgedrückt als absolute Risikoreduktion, bei nur 0, 7 %. Nur: diese Zahl wurde nie in der Öffentlichkeit diskutiert.

Vielleicht sollte man sich mal fragen, warum von 44.000 Teilnehmern nur um die 180 Teilnehmer infiziert wurden und was diese Zahl über die Gefährlichkeit dieser Infektion aussagt?

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Aber 50 bis 60 % Reduktion der Infektion ist doch toll, oder?

Als erstes stellt sich die Frage, warum nicht 90 % wie versprochen? Auf der anderen Seite taucht die Frage auf, wenn weniger als 1 % der Bevölkerung offensichtlich an Covid-19 erkranken, auf welche Zahlen beziehen sich dann diese 50 bis 60 %? Oder mit anderen Worten: Das Infektionsaufkommen ist minimal und wird durch die „GMO-Impfung“ noch mal halbiert. Das erinnert mich an den flapsigen Spruch: „Eintritt frei, Kinder bezahlen die Hälfte“.

Viel wahrscheinlicher jedoch ist, dass die „GMO-Impfung“ die Zahl der positiven PCR-„Tests“ reduziert, die ja immer noch als Basis für die Beurteilung des Infektionsgeschehens dienen.

Warum steigen dann die Krankheitsfälle und Mortalitätszahlen? Hier kann ich nur von der Vermutung ausgehen, dass es sich hier um echte Fälle handelt, die mit einer entsprechenden klinischen Symptomatik einher kommen, die dann mit einem PCR-„Test“ noch einmal bestätigt wurden. Und da hat man wohl gesehen, das 60 % dieser Fälle bereits geimpft worden waren.

Meine Vermutung diesbezüglich wird bestätigt, denn Professor Risch ließ verlautbaren, dass er seine Informationen von Klinikern bekommen hatte, die diese Patienten hatten behandeln müssen. Und dabei war ihnen der Umstand aufgefallen, dass weit über die Hälfte dieser Patienten bereits geimpft worden war.

Ist dies ein Grund zum Wundern?

Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass unter den „GMO-Impfungen“ die Wahrscheinlichkeit für mehr und schwerere Covid-19-Infektionen höher ausfallen kann: Man glaubt es kaum: Schwere Corona-Infektion unter Impfung häufiger?

Grund dafür war die Beobachtung, dass laut offiziellen Quellen, wie „Worldometers“, nur 0, 5 % der weltweiten Fälle als schwerwiegend oder kritisch im Sinne von lebensbedrohlich anzusehen sind. Die Rate der schweren Nebenwirkungen lag bereits am 18. Dezember 2020 in Großbritannien bei 2,8 %. Das hat erst einmal noch nichts mit einer Covid-19-Infektion unter einer „GMO-Impfung“ zu tun, zeigt aber bereits hier im Ansatz, dass diese bis zu 5,5 mal häufiger zu lebensbedrohlichen Situationen führen kann als die Infektion selber.

Und jetzt taucht als weitere „Nebenwirkung“ der Umstand auf, dass diese „Impfungen“ nicht nur nicht vor einer Covid-19-Infektion schützen, sondern sie möglicherweise sogar noch fördern. Unvermittelt drängt sich hier die Frage auf, ob diese Beobachtung nicht möglicherweise bereits ein 1. Anzeichen von ADE sein könnte? Mehr zu dieser Fragestellung hatte ich hier diskutiert: Covid-19-Impfung und Immunsystem.

Und könnte dies auch mit ein Grund dafür sein, dass es in Israel eine 40-fach höhere Sterblichkeit für „Geimpfte“ gibt, dem Land, welches mit seinen Impfaktionen weit in Führung liegt?

Die dünne Suppe der „Faktenchecker“

Amerikanische Faktenchecker[iv] haben blitzschnell auf die Äußerungen von Professor Risch reagiert und ihn nach meiner Überzeugung in eindrucksvoller Weise NICHT widerlegt.

Der Beitrag ist glücklicherweise sehr kurz. Ebenso kurz geraten sind die entsprechenden Argumente. Denn es wird erst einmal festgehalten, dass Professor Risch an der Effektivität der Lockdown-Maßnahmen zweifelt und er das Ende der Pandemie mit der Entstehung der Herdenimmunität sieht, die von einer natürlichen Infektion herrührt. Das ist natürlich sehr verdächtig. Außerdem hatte er sich für Hydroxychloroquin stark gemacht, was den Verdacht natürlich noch einmal erhärtet.

Die Widerlegung der 60 %-„Hypothese“ wird in nur einem Satz durchgeführt: „Es ist nicht wahr, dass 60 % der neuen Covid-19-Patienten geimpft worden sind, aber es ist möglich, dass einige Ärzte dies Harvey Risch so erzählt haben, da es beinahe sicher ist, dass er so etwas hören wollte.“

Oder mit anderen Worten: Die Sache mit den 60 % kann nicht wahr sein, weil Professor Risch diese Zahlen hat hören wollen. Eine in der Tat geniale Widerlegung dieser Hypothese, die offensichtlich nur darauf beruht, dass es die Faktenchecker sind, denen diese Zahl überhaupt nicht gefällt. Und weil ihnen diese Zahl nicht gefällt, muss sie folgerichtig falsch sein.

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Von Faktencheckern ungecheckte Fakten aus Großbritannien

Es mag sein, dass Kliniker Professor Risch mit diesen Zahlen versorgt haben. Es mag auch sein, dass diese Zahlen statistisch gesehen nicht 100-prozentig korrekt sind. Das schließt nicht aus, dass mehr als 60 % der Erkrankten bereits geimpft sind. Diese Vermutung wird durch eine Studie genährt, die bereits am 31. März 2021 auf einer der Webseiten der britischen Regierung veröffentlicht wurde: SPI-M-O: Summary of further modelling of easing restrictions – Roadmap Step 2.

Hier lesen wir auf Seite 10 unter Punkt 32 Folgendes: „Der Wiederanstieg sowohl bei den Krankenhauseinweisungen als auch bei den Todesfällen wird von denjenigen dominiert, die zwei Dosen des Impfstoffs erhalten haben und etwa 60 % bzw. 70 % der Welle ausmachen. Dies kann auf die hohe Durchimpfungsrate in den am stärksten gefährdeten Altersgruppen zurückgeführt werden, so dass Impfversager für mehr schwere Erkrankungen verantwortlich sind als nicht geimpfte Personen. Dies wird in den Abschnitten 55 und 56 weiter erörtert.

Man spricht hier sogar von „60 % beziehungsweise 70 %“. Damit kommen die Autoren in beträchtliche Erklärungsnot. Sie weisen sofort darauf hin, dass dieser offensichtliche Effekt keineswegs etwas mit der Wirksamkeit der „Impfungen“ zu tun haben kann. Nein, vielmehr sei es eine hohe Durchimpfungsrate in den gefährdeten Altersgruppen, die diesen Effekt erzeugen soll.

Das kann ich nicht ganz verstehen, muss ich ehrlich sagen? Eine hohe Durchimpfungsrate soll doch gerade dazu dienen, die Seuche einzugrenzen und nicht sie zu beflügeln? Und das gerade in den gefährdeten Altersgruppen, die hier angeblich besonders von der Infektion betroffen sein sollen?

Heißt das jetzt, dass die „GMO-Impfungen“ enorm wirkungsvoll sind, da sie 60-70 % der Geimpften in die Infektion treiben?

Die Autoren versprechen, diesen Aspekt unter Punkt 55 und 56 noch einmal aufzugreifen und zu diskutieren. Hier geht es dann um Erläuterungen zu einigen Grafiken. Die Autoren zeigen, dass die meisten Todesfälle und Krankenhauseinweisungen bei Patienten erfolgten, die bereits zweimal geimpft worden waren. Aber auch hier taucht wieder der fragwürdige Zusatz auf, dass dies geschah, ohne dass die Wirksamkeit der Impfung nachließ (können unwirksame Impfungen noch in ihrer Wirksamkeit nachlassen?) oder eine Mutante auftauchte, gegen die die „Impfung“ nicht mehr wirksam gewesen sein soll.

Danach gibt es Erklärungen zum Grad der Durchimpfung, die so hoch liegt, dass nur 5 % der über 50-Jährigen noch nicht geimpft sind. Das heißt, es gibt 95 % Geimpfte, von denen allerdings 10 % (= 9,5 %) trotz der Impfung angeblich nicht vor dem Tod geschützt sein sollen.

Wieso ausgerechnet 10 % der Geimpften keinen Schutz haben sollen, das erschließt sich mir nicht. Hat dies vielleicht etwas mit der relativen Risikoreduktion zu tun, die für die „GMO-Impfungen“ beim 90 % und mehr liegen? Wenn nur 10 % keinen Schutz haben, dann dürften sich auch nur 10 % der Erkrankten beziehungsweise Verstorbenen unter den Geimpften befinden.

Auch hier wird die Diskussion mit dem Appell beendet, dass diese Angelegenheiten nicht zeigen würden, dass die „Impfungen“ ineffektiv wären, sondern dass dies nur zeige, dass die Durchimpfungsrate so hoch ausfiele. Da kann man nur feststellen, dass die Autoren sich überhaupt nicht wiederholen… wiederholen … wiederholen.

Die Bemühungen der Autoren, die „GMO-Impfungen“ nicht in einem schlechten Licht stehen lassen zu wollen, sind unverkennbar. Jedes Medikament, das das genaue Gegenteil von dem erzeugt, gegen das es eingesetzt wird, hätte in der „alten Normalität“ keine Chance auf eine Marktzulassung bekommen. Nicht so die neuen „Impfungen“ in der „Neuen Normalität“. Toll!

Fazit

Die „GMO-Impfungen“ sind nach Contergan das nach meinem Wissen einzige Medikament, welches ohne klinische Prüfung auf den Markt geworfen wurde, um dann am lebenden Objekt geprüft zu werden. Jetzt tauchen langsam aber sicher eine Reihe von Phänomenen auf, die teilweise bereits von unliebsamen Experten vom Schlage Bhakdi, Wodarg, Hockertz etc. vorausgesagt wurden. Nach den vorausgesagten Thrombosen und möglichen ADE-Effekten (die momentan noch nicht so deutlich zu erkennen sind) scheint sich jetzt die Prognose zu bestätigen, dass diese „Impfungen“ die Anfälligkeit für und Mortalität durch eine Covid-19-Infektion „eventuell“ signifikant erhöhen.

Laut Aussagen der britischen Wissenschaftler liegt es angeblich nicht am Impfstoff, sondern ist in der Durchimpfungsrate begründet. Wenn das stimmt, hieße die Folgerung: Hört einfach mit diesen „Impfungen“ auf, senkt die Durchimpfungsrate auf null und schon verschwindet auch dieses Phänomen der erhöhten Inzidenzen nach „GMO-Impfungen“. Aber wer so etwas fordert wird vermutlich der Ketzerei beschuldigt und dem Tribunal der Inquisition zugeführt… äh… Moment… falsches Jahrhundert…

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Quellen:

[i]       Harvey Risch, MD, PhD < Yale School of Public Health

[ii]      Was bringen Lockdowns? Zweifel an der Wirksamkeit – Studien und Belege

[iii]     Bombshell: 60% of New Covid Patients Are Vaccinated – Steve Bannon’s War Room: Pandemic

[iv]    Have 60% of New COVID-19 Patients Been Vaccinated? – VAXOPEDIA

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