Im Februar 2022 hatte es Fragen zum Geschäftsbericht 2019 von BioNTech gegeben, wo man bereits von einer „Covid-19-Impfung“ sprach, obwohl SARS-CoV-2 erst im Dezember 2019 in Wuhan „nachgewiesen“ wurde:

Eine entsprechende Anfrage wurde dann von BioNTech höchstpersönlich beantwortet, ohne wirklich eine Antwort zu geben:

Jetzt scheint es einen Fall von „Impfschaden“ bei einer 28 Jahre jungen Frau, Tamara Retzlaff, zu geben, die selbst die bei ihr aufgetretenen Symptome an Herz und Lunge „in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Corona-Impfung“ sieht. Angeblich sind es, laut der „Neuen Rottweiler Zeitung“ „typische, schwere Long-Covid- Symptome“, ohne dass zuvor eine Covid-19 Infektion vorgelegen hatte (Link).

Der hier abgedruckte Beitrag vom 18. März 2022 zeigt, dass die junge Frau auch nach sechs Monaten komplett aus dem normalen Leben gerissen wurde und einfachste Alltagstätigkeiten nicht mehr in der Lage ist durchzuführen.

Am 22. März 2022 legt die „Neue Rottweiler Zeitung“ nach (Link). Denn jetzt gibt es eine Stellungnahme von BioNTech zu diesem Fall, nachdem die Zeitung darum gebeten hatte.

BioNTech: Neue Antwort – altes Muster

In bewährter Manier beinhaltet die Antwort keine Antwort. Als einziger, vielleicht etwas brauchbarer Ratschlag, riet BioNTech der jungen Frau, ihren Fall dem Paul-Ehrlich-Institut zu melden.

Ob so eine Meldung ihren Allgemeinzustand verbessert?

Aber: Zu Einzelfällen kann BioNTech keine Stellung nehmen, wie BioNTech zu bemerken geruhte.

Danach die Arie von der „Wirksamkeit und Sicherheit“ des eigenen Produkts und der fortlaufenden Evaluierung des Nutzen-Risiko-Profils, die, wenn dem wirklich so wäre, bereits zur Marktrücknahme aller Gen-Injektionen geführt hätte.

Und auch die Bemerkung, dass bislang über 3 Milliarden Dosen ausgeliefert wurden und 1,5 Milliarden Menschen damit „geimpft“ wurden, dürfte kein Trost für die junge Frau sein. Es sei denn, BioNTech will damit zum Ausdruck bringen, dass die Nebenwirkungen, die jetzt bei ihr sechs Monate unvermindert anhalten, überhaupt nicht von der „Impfung“ stammen, sondern die Frau einfach nur verrückt sein muss. Vielleicht hat sie sich das ja alles auch nur eingebildet?

Auch so kann man zu Einzelfällen Stellung nehmen, nur halt von hinten durch die Brust ins Auge.

Der Beitrag lässt uns dann wissen, dass die junge Frau ihren Fall, wie geraten, dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldet hatte. Erfolg dieses Unternehmens: Null. Keine Reaktion vom Paul-Ehrlich-Institut. Und auch ihr Fall tauchte nicht im Sicherheitsbericht auf, eine Praxis des PEI, die eher die Regel zu sein scheint als eine Ausnahme, wie Frau Retzlaff zu berichten wusste.

Das Paul-Ehrlich-Institut reagiert doch noch

Wie es aussieht, reagierte das Paul-Ehrlich-Institut dann doch, aber nicht auf die Eingabe von Frau Retzlaff, sondern auf eine Anfrage der Zeitung.

Hier erklärte eine Sprecherin des PEI, dass es unmöglich sei, Einzelfallberichte zu veröffentlichen. Warum nicht? Antwort: „Das wäre bei der Menge der Meldungen völlig ausgeschlossen…“

Aber Hoppla! Diese absolut sichere und bekömmliche „Impfung“ produziert also doch eine Menge von Meldungen?! Und zwar so viel, dass Einzelfallberichte „nicht vorgestellt werden können“. Warum nicht? Warum ist dies in VAERS möglich und, soviel ich weiß, in der EMA-Datenbank, aber nicht beim PEI?

Und danach kommt die Tour mit der Datensicherheit, die eine Anonymisierung notwendig mache, die dann sogar die Betroffenen davor schützt, zu sehen, ob ihre Meldungen vom PEI aufgenommen wurden oder nicht.

Inzwischen besteht begründeter Verdacht für die Annahme, dass die Erfassung der Nebenwirkungen und Todesfälle durch das PEI so lückenhaft ist, dass sie praktisch unbrauchbar ist. Jedenfalls hat ein Vergleich mit Daten einer Krankenkasse, der BKK, diesen Verdacht erhärtet:

Die Hilfe, die keine ist, naht

Für Frau Retzlaff gibt es eine glückliche Wende mit einem bösen Ende. Sie hat sich in die Behandlung des Universitätsklinik Marburg begeben, in der eine „fachübergreifende Ambulanz“ ihr zu helfen verspricht. Das ist genau die Universitätsklinik, die vor wenigen Wochen eine Studie (Metaanalyse selbstverständlich) veröffentlichte, die angeblich hatte nachweisen können, dass Nebenwirkungen der „Impfungen“ auf einem Placeboeffekt beruhen würden.

Also doch nicht mehr alle Latten am Zaun, wenn man sich sechs Monate nicht mehr auf den Beinen halten kann? So versteht auch Frau Retzlaff nicht wirklich, wie die Sauerstoffsättigung ihres Bluts von 78 % ein „Placeboeffekt“ sein kann?

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Beitragsbild: 123rf.com – Aleksandr Elesin

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