Covid-19-Impfungen und Myokarditis bei Jugendlichen – eine neue Studie

Diese Studie wurde am 18. August 2021 in „Pediatrics“¹ veröffentlicht. Ziel der Arbeit war, das klinische Bild, die Kurzzeitprognose und die Gewebeänderungen in der Herzmuskulatur zu charakterisieren, die bei Jugendlichen bei einer Myokarditis im Zusammenhang mit einer Covid-19-Gentherapie, euphemistisch Corona-„Impfung“ genannt, auftraten.

Dazu wurden in 16 verschiedenen amerikanischen Krankenhäusern Patienten im Alter von unter 21 Jahren mit der Diagnose Myokarditis nach Corona-„Impfung“ in die Studie aufgenommen.

Diese Gruppe wurde mit einer Gruppe von Jugendlichen/Kindern verglichen, bei denen ein systemisches inflammatorisches Response-Syndrom (SIRS) diagnostiziert wurde.

[Hierbei handelt es sich um eine Entzündungsreaktion, die sich im gesamten Körper ausbreitet und lebensbedrohlich werden kann.]

Jüngere Kinder mit der „Impfung“ wurden zudem mit älteren Kindern/Jugendlichen verglichen.

Resultate:

An der Studie nahmen 63 Patienten im Alter von 12 bis 20 Jahren teil. Das Durchschnittsalter betrug 15,6 Jahre. 92 % der Teilnehmer waren männlich. Alle Teilnehmer hatten eine mRNA-„Impfung“ erhalten. Alle Ergebnisse wurden, bis auf eine Ausnahme, nach dem Erhalt der zweiten Dosis ermittelt.

Vier Patienten entwickelten signifikante Rhythmusstörungen.

14 % der Teilnehmer zeigten im EKG leichte Dysfunktionen der linken Herzkammer, die zum Zeitpunkt der Entlassung aus dem Krankenhaus verschwunden waren.

88 % der Teilnehmer zeigte eine nach diagnostischen Kriterien bestehende Myokarditis. Hier zeigte sich, dass die Schäden in der Herzmuskulatur im Vergleich zu den Schäden bei SIRS-Patienten häufiger auftraten.

Keiner der Patienten war auf eine mechanische, inotrope (medikamentöse Behandlung zur Stärkung der Kontraktionskraft der Herzmuskulatur) oder kreislaufstärkende Behandlung angewiesen.

Es gab keine Todesfälle.

Eine weiterführende Beobachtung bei 86 % der teilnehmenden Patienten, mit einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von 35 Tagen, zeigte, dass Symptome, Herzrhythmusstörungen und ventrikuläre Dysfunktionen verschwanden.

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Schlussfolgerung

Die klinischen Charakteristika und die frühen Krankheitszeichen sind bei einem Vergleich zwischen den verschiedenen Altersgruppen (jüngere und ältere Kinder/Jugendliche) als vergleichbar zu bezeichnen.

Es gibt Anzeichen für eine Entzündung der Herzmuskulatur mit daraus folgender Schädigung bedingt durch die Gabe von mRNA-„Impfungen“. Der Krankheitsverlauf wird von den Autoren als „leicht“ bezeichnet, gefolgt von einer schnellen klinischen Verbesserung und einer ausgezeichneten Kurzzeitprognose.

Die Autoren bemerken zum Schluss, dass dieses Phänomen genau beobachtet werden sollte, da es offensichtlich [in der Natur der Sache liegend] keine Erkenntnisse zu den Langzeitfolgen gibt. Und auch die Mechanismen, die hinter den Veränderungen des Herzmuskelgewebes stehen, sind unbekannt.

Nachschlag

Es gibt einige interessante Fakten zu berichten, die in der Diskussion der Ergebnisse dieser Arbeit zutage treten. Die Autoren berichten hier, dass Myokarditis nach Impfung kein unbekanntes Phänomen ist. Denn so etwas ist bekannt für Impfungen gegen Influenza, Tetanus und Pocken.

Wir erfahren auch, dass die bislang durchgeführten Studien in Bezug auf die mRNA-„Impfungen“ dieses Phänomen überhaupt nicht in Betracht gezogen hatten. Die Autoren führen dies auf die begrenzte Zahl der Studienteilnehmer und damit die Seltenheit dieser Komplikation zurück.

Offensichtlich scheint diese Komplikation in dem Maße häufiger zu werden, wie die genmanipulierenden „Impfungen“ jetzt auch bei Kindern und Jugendlichen zum Einsatz kommen.

Die STIKO hatte unlängst diesbezüglich eine Revision² ihres ursprünglichen Standpunkts vorgenommen, dass Kinder und Jugendliche keine „Impfung“ benötigen.

Die amerikanische FDA hatte dies bereits am 10. Mai 2021 mit ins Programm aufgenommen, hier gab es eine „Notfallzulassung“ für das Pfizer-Produkt für Jugendliche im Alter von 12-15 Jahren.
Am 6. Juli 2021 gab es bereits 594 Fälle von Myokarditis und Perikarditis im VAERS.

Die Zahl scheint im Vergleich zu den durchgeführten „Impfungen“ vergleichsweise klein zu sein (62,8 Fälle von Myokarditis pro 1 Million „Impfungen“ in der Altersgruppe von 12-17 Jahren). Dennoch oder deshalb halten CDC und FDA an ihrer Empfehlung fest, Individuen >11 Jahre gegen Covid-19 zu „impfen“.

Fazit

Myokarditis und Perikarditis nach einer genmanipulierenden „Impfungen“ scheinen noch ein relativ seltenes Ereignis zu sein, auch wenn sich mittlerweile eine gewisse Häufung abzuzeichnen scheint. Beruhigend ist die Mitteilung, dass anscheinend die Komplikationen verschwinden, ohne dass schwerwiegende medikamentöse Eingriffe oder andere Behandlungen notwendig wären. Das alles scheint relativ beruhigend zu sein.

Weniger beruhigend ist die Tatsache, dass von den 63 Teilnehmern 27 Teilnehmer (43 %) 2-3 Tage auf der Intensivstation lagen. Mit 53 % war die ältere Altersgruppe (16-20 Jahre) davon am stärksten betroffen. Die jüngeren Teilnehmer zeigten nur zu 32 % einen Aufenthalt auf der Intensivstation.

Mein Fazit: Auch wenn Myokarditis und Perikarditis „relativ“ selten als Nebenwirkung auftreten, dies ins Verhältnis zur Notwendigkeit einer „Impfung“ gegen Covid-19 gesetzt, lässt diese seltene Nebenwirkung als relativ häufig erscheinen.

Warum? Weil Corona-Infektionen und erst recht daraus folgende Komplikationen bei Jugendlichen noch seltener auftreten als Myokarditis und Perikarditis nach mRNA-„Impfungen“. Damit haben wir hier einen handfestes Defizit bei der Beurteilung von Nutzen und Schaden dieser medizinischen Maßnahme.

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Quellen:

  1. COVID-19 Vaccination-Associated Myocarditis in Adolescents
  2. RKI – Empfehlungen der STIKO – Mitteilung der STIKO zur Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche (16.8.2021)

Beitragsbild: 123rf.com – gajus

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